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    Autor: Schrotti
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AL in der Schwangerschaft? Ärzte unterschiedlicher Meinung

Hier könnt Ihr Euch vorstellen und etwas von Euch erzählen z.B. ob Ihr Betroffene, Angehörige seid oder einfach so interessiert seid, etwas über Hämochromatose zu erfahren

AL in der Schwangerschaft? Ärzte unterschiedlicher Meinung

Beitragvon mogly1611 » Di 20. Apr 2010, 09:56

Hallo,

ich bin gerade etwas sprachlos wegen meinem Hausarzt, der mich wegen der HH seit Jahren behandelt.
Heute morgen war ich beim Frauenarzt und es wurde eine Schwangerschaft festgestellt. Mein Frauenarzt hat sofort gesagt, es sollte kein Aderlass durchgeführt mehr werden. Ich wäre diesen Monat mit einem Aderlass dran und wollte das eben meinen Hausarzt mitteilen, der sofort komisch wurde, sich über den Arzt aufgeregt hatte "er kann sich nicht in meine Behandlung einmischen" "es muß gemacht werden" ...
Mein Frauenarzt kennt HH nicht und will sich aber belesen und mit dem Hausarzt reden. Das fand ich super, aber mein Hausarzt meinte eben, er will sich nicht mit ihm kurzschließen, er schreibe es so in die Akte ich würde keine Behandlung mehr wünschen und der Frauenarzt soll jetzt alles übernehmen auch die juristische Seite.

Ich war der Meinung, sobald eine Schwangerschaft vorliegt, dass kein Aderlass mehr zum Wohle des Kindes durchgeführt wird.
Nun weiß ich nicht, was ich machen soll. Ich möchte das Kind auf keiner Art uns Weise schädigen, aber ich bin jetzt mehr oder weniger die Dumme, da ich es im Grunde keinen von beiden Ärzten recht machen kann.
Ich weiß auch nicht, wo ich mich da hinwenden kann. Könnt Ihr mir helfen?
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Re: AL in der Schwangerschaft? Ärzte unterschiedlicher Meinung

Beitragvon Marie » Di 20. Apr 2010, 13:27

Hallo Mogly!

Zuallererst einmal herzlichen Glückwunsch! :applaus
Das ist doch eine tolle Nachricht!

Lass sie Dir nicht von den zänkischen Ärzten verderben!
Du musst jetzt auch den Ärzten nichts recht machen, sondern nur Dir.

Ob ein AL in der Schwangerschaft nötig ist, hängt sicher von Deinem Ferritinwert ab,
aber da dieser ja offensichtlich ständig kontrolliert wurde, dürfte er sich im Normbereich befinden.
Viele Frauen entwickeln ja in der Schwangerschaft einen Eisenmangel, diese Gefahr besteht bei Dir nicht.
Sicherlich ist aber auch ein zu hoher Eisenspiegel nicht unbedingt günstig.

Ich persönlich würde in dieser Zeit keinen AL machen lassen, aber den Ferritinwert weiter im Auge
behalten. Sicherlich bekommst Du aber noch fundiertere Antworten.

Jetzt freu' Dich erstmal! :D

Ich wünsch' Dir eine schöne Zeit!

Liebe Grüße Marie :winken
Marie
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Re: AL in der Schwangerschaft? Ärzte unterschiedlicher Meinung

Beitragvon Manes » Di 20. Apr 2010, 19:33

Ja sowas, Nachwuchs im Forum :megafroi

Glückwunsch.

Nun zu Deinem Problem. Jaja, diese Ärzte. Mal ehrlich und gründlich drüber nachgedacht, kommeich zu dem gleichen Entschluss, wie Marie auch.
Zu den Gründen.
1. In der Schwangerschaft wird etwas mehr Eisen benötigt
2. Wenn ich, und ich muss relativ oft zum :al a 500ml, mal davon ausgehen würde, dass ich 9 Monate keinen :al machen lassen würde, dann würde des bei mir einen Ferritinansteg auf ca. 100 bis 150µg ml bedeuten. Ich mag zu bezweifeln, dass es bei Dir soweit kommt. Ich würde diesen Wert zugunsten der Schwangerschaft vernachlässigen.

Also, regelmäßig testen, und wenn den unbedingt ein :al sein soll,kann man ja auch mal überlegen, ob man wegen der Schwangerschaft nicht anstatt 1 Mal 500ml in 2 Monaten vielleicht jede Woche nur 50 oder 70ml :al macht.

lg

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Re: AL in der Schwangerschaft? Ärzte unterschiedlicher Meinung

Beitragvon wolle » Di 20. Apr 2010, 20:20

Hallo Mogly,

erstmal:

Herzlichen Glückwunsch .... zu diesem so schönen Ereignis!

Ich selber als Vater von 2 Kindern, - habe mich da mal mit meiner Frau kurz geschlossen,
und sie konnte mir bestätigen, dass sie während der Schwangerschaft einen Eisenmangel hatte!

Ich schließe mich da der Meinung der Vorschreiber an!
Während der Schwangerschaft wird ja auch öfter das Blut abgenommen, - und ich denke mal, dass Mann/Frau
dort drauf geachtet werden kann/sollt, - wie sich die für uns HC´ler entsprechenen wichtige Werte verhalten!

Bestürzt bin ich über Deine Aussage, das Dein Doc. auf Aderlässe besteht, - und so ablehnend reagiert ( wie du schreibst )!

Wenn Du magst stelltst Du nochmal Deine aktuellen Werte ein!

Und wie Manni schreibt, - ist es sicherlich nicht schädlich, wenn Du jetzt einen AL aus lässt! Freue Dich darüber, was es Dir bedeutet
ein Kind zu bekommen, - und schaue in Dich rein, was für Dich gut ist .... sicher wohl kein Stess mit Ärzten, - oder!

Ich wünsche Euch ( Dir und Deinem Kind ) alles Gute!

LG

Wolle :blumen :winke :hallo
LG Wolle
Mein HC Tagebuch: magic_viewtopic.php?f=83&t=352



Meine Daten:
Heteor H63D; Ferritin 1160/Transferin 289/ -sättigung 49%/ Eisen 35,4(2005) - Diabetes (09.2012) -
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Re: AL in der Schwangerschaft? Ärzte unterschiedlicher Meinung

Beitragvon Lia » Mi 21. Apr 2010, 01:22

Hallo Mogly,

erstmal Glückwunsch! :D :blumen

Ich habe gerade keine Quellen vorliegen, meines Wissens ist es internat. Standard, Frauen mit gen. Disposition für Hämochromatose während einer Schwangerschaft mit den Aderlässen zu pausieren zu lassen und ich habe bisher nie Anderslautendes mitbekommen. (Sollte ich Quellen finden, dann stelle ich sie noch hier rein).
Mögliche Gründe haben die anderen ja schon genannt.

Ich schließe mich der Meinung des Gynäkologen an:
Du bist, wenn ich das recht im Kopf habe, eh in Erhaltungsaderlässen und hattest sowieso nur eine geringe Eisenüberladung, die Aderlässe waren also hauptsächlich präventiver Natur.
Während Deiner Schwangerschaft wirst Du nicht doll die Gelegenheit haben, so super viel Eisen anzusammeln, daß Dir oder dem Kind dadurch irgendwie ein Schaden entstehen könnte.
Hingegen würden Aderlässe jetzt nix nada :wink: nützen, mir fiele jetzt nix Nutzvolles ein.
Auch wenn in früheren zum Glück vergangenen Jahrhunderten, als Aderlaß gegen alles zu helfen hatte :nerv, sogar Schwangere zur Ader gelassen wurden, (irgendwo habe ich dazu was in meinem Archiv, das suche ich bei Interesse mal raus :wink:) ... -
Ein paar Eisenreserven können Dir jetzt sicher nicht schaden
Auf Eisensupplementation, wie sie viele Schwangere bekommen, würde ich natürlich dankend verzichten, es sei denn, (das Kind ist bereits im Mutterleib ein Eisengierschlund und) es kommt zu Eisenmangel.

Ich kann verstehen, wenn ein Arzt sich nicht von einem Kollegen in "sein" Gebiet hereinpfuschen lassen möchte. Aber Hämochromatose ist für alle da, für den Hausarzt, den Gyn und für Dich :mrgreen im Ernst gesagt: die Dich behandelnden Ärzte sollen sich ohne Kompetenzrangeleien in Konsens bringen und der Sache bzw den Patientenbelangen dienen.

Alles Gute für Dich bzw Euch

Liebe Grüße

Lia
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Re: AL in der Schwangerschaft? Ärzte unterschiedlicher Meinung

Beitragvon mogly1611 » Mi 21. Apr 2010, 13:33

Hallo,

ich danke Euch für die vielen Antworten aber auch Glückwünsche.
Leider kann ich die Schwangerschaft nicht genießen.

Die Sache mit den beiden Ärzten ist heute weiter gegangen. Mein Freund hat heute versucht meinen Hausarzt anzurufen und fast den ganzen Vormittag ohne Erfolg, bis er seine Frau, die dort auch arbeitet, dran hatte. Sie kam ihm gleich komisch und meinte "der Doktor ist nicht zu sprechen er ist in Behandlung es geht nur in der Sprechstunde persönlich".

Kurze Zeit später rief sie zurück, und hat ihn mit dem Arzt verbunden.
Ich glaube die haben gut 1 h telefoniert, wo der Arzt dermaßen über das ganze hergezogen ist, also ich finde keine Worte.
Er meinte: "Der FA hat angerufen in einer Art und Weise, er will die Akte und somit ist für ihn die Behandlung abgeschlossen. Der FA will mich in eine Spezialklinik vorstellen und das sofort." Von dem Ganzen weiß ich nicht mal was und dieses Übergehen von dem FA finde ich überhaupt nicht gut. Irgendwie bleibe ich hier mehr als auf der Strecke.

Mein Hausarzt will nun die Behandlung gar nicht mehr machen, ich hätte ja gestern gesagt, dass ich nichts mehr von ihm machen lassen will was gar nicht stimmt. Ich hatte ihm gesagt "Ich möchte keinen Termin ausmachen sondern mit dem Arzt sprechen. Da eine Schwangerschaft vorliegt, meint der FA, dass ein AL nicht sinnvoll wäre." Wo ich das mit der Schwangerschaft genannt hatte, kam von ihm uns seiner Frau, nur "UND - das ist doch kein Hinternis". "in der Schwangerschaft wird sicherlich Eisen verbraucht, aber deswegen sollten keine AL weggelassen werden." Heute kam "klar ist es, dass da die AL ausgelassen werden und jeden Monat das Blut getestet wird ..."
Ich hatte auch bei ihm das Gefühl, ich habe hier einen Mann aus der Steinzeit oder so vor, ähnlich wie bei dem Schauspieler der Forest Gump spielt in dem Film auf der einsamen Insel "ich habe feuer gemacht" Nur von ihm kam dauernd "ich habe die Krankheit entdeckt"

Am Dienstag habe ich einen Termin beim FA, nun weiß ich nicht, was ich von all dem halten soll und ich habe das Problem, dass eine schnelle Lösung her muß. Das Vertrauensverhältnis zum Hausarzt ist gestört und auch das zum Frauenarzt.
Was würdet Ihr an meiner Stelle machen?
Mein Freund meint, er will bis Dienstag warten wegen dem Termin und das mit dem FA klären. Ich will nicht in so eine Klinik wo ich eine Menge Zeit ans Bein binden muß, nur weil die beiden nicht miteinander reden können wo sie sich aber kennen und laut dem Hausarzt auch gut miteinander konnten.

Ich habe leider keine Werte von mir vorliegen, da ich nur wenige kurz am Telefon genannt bekommen hatte. Eine Kopie von dem Ganzen hatte ich auch nicht erhalten. Super Ärzte, denken nur an sich und die Patienten bleiben auf er Stecke
mogly1611
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Re: AL in der Schwangerschaft? Ärzte unterschiedlicher Meinung

Beitragvon Lia » Mi 21. Apr 2010, 14:52

Hallo Mogly,

um nun nicht auch noch eine "Spezialklinik" mit dem Sandkastenspielgerangel zweier erwachsener Ärzte zu belasten, habe ich gerade mit
PD Dr. med.Dr. rer. nat. Peter Nielsen , Eisenstoffwechselambulanz UKE Hamburg Eppendorf telefoniert und auch die Erlaubnis von ihm, den Inhalt des Telefonats hier im Forum zu veröffentlichen.
Seine Webseite: http://www.eiseninfo.de/
-------------------

Meine Frage:
"sollten bei einer Frau mit Hämochromatosedisposition bei Ausgangsferritin beisp. um die 300 ng/ml, welche nun in Erhaltungsaderlässen ist, während der Schwangerschaft Aderlässe durchgeführt werden? "

Seine Antwort:
"nein, ganz klar, da sollten während der Schwangerschaft keine Aderlässe gemacht werden. Es existieren dazu keine Studien, aber dies sagt schon der gesunde Menschenverstand.
Durch das Kind wird so viel Eisen wie bei ca. 4-5 Erhaltungsaderlässen verbraucht.
Anders sähe es mit der Notwendigkeit von Eisenentzug während der Schwangerschaft bei schwerster Hämochromatose in komplizierten Fällen wie z.B. bei Thalassämie aus.

----------------------
Meine Sicht dazu:
Du kannst selbst entscheiden, ob Du Aderlässe während der Schwangerschaft machen möchtest oder nicht. Keiner kann Dir Aderlässe befehlen. Desweiteren kannst Du auch nicht gezwungen werden, wegen einer so einfach zu beantwortenden Frage (max. 2minütiges Telefonat genügt) eine "Spezialambulanz aufzusuchen. Von kompetentester Stelle, nämlich einer solchen Eisenstoffwechselambulanz, hast Du nun einen weiteren Anhaltspunkt dafür, was für Dich sinnvoll sein könnte und was nicht.

Es liegt kein Grund für den Hausarzt vor, Deine Erhaltungsaderlässe nach Ende der Schwangerschaft nicht weiterzuführen, Du hast ja Erhaltungsaderlässe und seine Therapieemfpehlungen nicht grundsätzlich abgelehnt.

Zur Frage, was Du machen sollst: da es sich bei solchen Kompetenzgerangeleien -vorsichtig gesagt- meist nicht um ein rationales Geschehen handelt, würde ich versuchen, nicht noch selbst emotionales Feuer zu entflammen. Ich an Deiner Stelle würde definitiv keine Aderlässe machen und davon auch nicht abrücken, aber soweit scheinen die Ärzte mittlerweile ja irgendwie wenn ich s recht verstehe beide! auch zu sein, obwohl sie meinen, daß da eine Spezialamblanz als Schiedsrichter hergehört... Und ich würde versuchen, vielleicht etwas Zeit verstreichen zu lassen und dann zu schauen, ob sich die Wogen zwischen beiden Ärzten wieder geglättet haben und Du nicht mehr als Spielball von "Doktorspielen" :wink: herhalten mußt und sich das Vertrauensverhältnis wieder herstellen läßt.
Gegebenenfalls kannst Du freundlich und -möglichst unemotional- versuchen, klarzumachen, daß Du als Patient auf eine funktionierende Hausarzt-Gyn-Kommunikation angewiesen bist und Du von Deiner Seite auch in Deinem Interesse alles Patientenmögliche tust, um diese Kommunikation optimal funktionieren zu lassen und Du als Patient immer eine gute Compliance (=Therapietreue) gezeigt hast und Dir auch weiter daran gelegen ist auch zum Wohle Deines Kindes, für das Du Verantwortung trägst. Sprich, nur Deinen Standpunkt und Deine Wünsche darstellen, ohne einen oder beide Ärzte anzugreifen, auch wenn Dir danach zumute wäre :wink:


Liebe Grüße und alles Gute
Lia
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Re: AL in der Schwangerschaft? Ärzte unterschiedlicher Meinung

Beitragvon BirgittaM » Mi 21. Apr 2010, 19:20

Hallo, mogly!
Trotz allem erst einmal herzlichen Glückwunsch!
Fachlich kann ich gar nichts mehr beitragen, außer dem Bauchgefühl, erst mal keine ALs machen zu lassen. Aber du hast ja schon kompetenten Rat bekommen.
Manchmal fragt man sich wirklich, ob bei der ärztlichen Ausbildung der Blick auf den gesunden Menschenverstand nicht ein bisschen zu kurz kommt... :nene Die Fachgebiete überschneiden sich nicht einmal, wie z.B. bei einem Allgemeinmediziner und einem Internisten! Und der Patient sitzt total zwischen den Stühlen! :nene
Gruß, Birgitta

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Re: AL in der Schwangerschaft? Ärzte unterschiedlicher Meinung

Beitragvon wolle » Mi 21. Apr 2010, 19:34

.... nun bin ich wirklich verwirrt!

Zanken sich da zwei Ärzte ... oder wie?

Wir haben doch noch die freie Arztwahl oder nicht .... ?

Und es geht doch da um einen neuen Menschen .... !

Mal ganz meine Meinung, lass den Hausarzt sausen, konzentriere dich auf Deine Schwangerschaft, - und wenn du mit dem FA klar kommst,-
ist doch super!

Ich denke mal der ganze Stress, - sich aufpowern für nichts und wieder nichts ... - das macht doch einen unglücklich, -
und wie Lia und Mannes geschrieben haben ... man Mädel freue Dich darauf, - das du ein Kind bekommst ....
und es ist meine Meinung den Hausarzt, bzw. der Arzt, der den AL macht ... den hätte ich in die Wüste geschickt!

Das ist meine Meinung, - und die schließe ich daraus, was ich hier gelesen habe!
Möge ich da falsch liegen, bitte Lia, korregiere mich ( ggf. als PN ), und weise mich darauf hin, das ich falsch liege!

Liebe Mogly, bitte bleibt ruhig, denkt an Euch und an das entstehende Kind, ich kenne nicht Deine HC... sprich Werte, - doch eins
weiß ich, lasse dich nicht von Ärzten verrückt machen!

LG

Wolle
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Re: AL in der Schwangerschaft? Ärzte unterschiedlicher Meinung

Beitragvon BirgittaM » Mi 21. Apr 2010, 19:41

Naja, irgendwie ist man ja ein bisschen auf den HA angewiesen, damit man die ALs (später dann) machen kann. Insofern kann ich schon verstehen, dass mogly eine gütliche Einigung anstrebt. Aber voll daneben finde ich das Verhalten des HA (und des FA?) auch! :nana
Gruß, Birgitta

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Re: AL in der Schwangerschaft? Ärzte unterschiedlicher Meinung

Beitragvon Marie » Mi 21. Apr 2010, 20:29

Hallo Mogly! :troest

Ich kann gut verstehen, dass Dich das alles maßlos aufregt!
So kann das nicht weitergehen!

Deshalb solltest Du vielleicht versuchen, mehr die positiven Aspekte der Situation
zu betrachten.

Du hast einen Hausarzt, der Deine HH erkannt hat (was leider nicht selbstverständlich ist)
und Dich bisher offenbar gut u. kompetent behandelt hat.
Sicher könntest Du die Wogen ein wenig glätten, wenn Du ihm nochmal deutlich
sagen würdest, dass Du sehr zufrieden bist mit seiner Behandlung u. ihm klar machst,
dass Du auch weiterhin gern zu ihm zur Kontrolle und später wieder zur Behandlung kommen würdest.
Dass es nicht sinnvoll ist, während der Schwangerschaft die ALs fortzusetzen,
hat er ja inzwischen wohl auch eingesehen!

Der Gynäkologe soll Dich während der Schwangerschaft betreuen, und er scheint ja auch
seinen gesunden Menschenverstand einzusetzen, da er die ALs während der Schwangerschaft
abgelehnt hat. Inwieweit er sich mit HH auskennt, wird aus Deinem Beitrag nicht deutlich,
aber wenn er Dich in eine Spezialeinrichtung überweisen möchte (was nicht nötig ist),
dann ist er sich wohl etwas unsicher.

Beide Ärzte sind aber doch bemüht, Dir die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen
(nur deshalb sind ja diese Streitereien aufgetreten!). Vielleicht trägt es zu Deiner Beruhigung
bei, wenn Du Dir das alles klar machst.

Durch das "Einmischen" Deines Freundes fühlen sich beide evtl. auch angegriffen, deshalb
wäre es vielleicht besser, wenn er nicht allein, sondern nur mit Dir zusammen bei den
Ärzten auftritt.

Das sind meine Gedanken zu der etwas verfahrenen Situation.

Ich bin mir sicher, dass Du es schaffst (nach mehrfachem tiefen Durchatmen),
mit beiden zurechtzukommen und Du dann endlich anfangen kannst, Dich auf Dein Kind zu freuen!

Alles Gute für Euch drei u.
liebe Grüße Marie :winken
Marie
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Re: AL in der Schwangerschaft? Ärzte unterschiedlicher Meinung

Beitragvon Manes » Do 22. Apr 2010, 10:56

Maries Ansatz ist gar nicht so dumm. Wenn man beiden Ärzten gegenüber zum Ausdruck bringt, dass man erkannt hat, dass sie sich ja eigentlich nur um Dein Wohl Sorgen, es da aber evtl. Probleme in der Kommunikation zwischen beiden gibt, dann glaube ich, dass man das ganze wieder in vernünftige Bahnen gelenkt bekommen kann.

Traurig ist allerdings, dass dies so ausufenr musste.

Viel Erfolg dabei.

Achso, und natürlich, schleppe Deinen Freund überall mit hin, zum Gyn und auch zum Hausarzt.

lg

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Re: AL in der Schwangerschaft? Ärzte unterschiedlicher Meinung

Beitragvon Marie » Do 22. Apr 2010, 16:49

off-topic
Danke Manni, ich fühle mich sehr geschmeichelt! :zorn
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Re: AL in der Schwangerschaft? Ärzte unterschiedlicher Meinung

Beitragvon BirgittaM » Do 22. Apr 2010, 20:16

Jaja, gar nicht so dumm, die Marie... :mrgreen !
:troest Mach dir nix draus, der will nur spielen! :mrgreen
off topic: Manni und Wolle - da habt Ihr Euren 2010. Beitrag! :winke
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Re: AL in der Schwangerschaft? Ärzte unterschiedlicher Meinung

Beitragvon Manes » Do 22. Apr 2010, 22:16

@ Birgitta: wurd aber auch Zeit !!! :lollen
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