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  • Bild Titel: Die Hoffnung stirbt zuletzt...
    Autor: Schrotti
    Verfasst am: Di 30. Mai 2017, 05:00
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Geburtstage

Heute hat kein Mitglied Geburtstag Geburtstage in den nächsten 7 Tagen: King Julian (55)

Eisen und Zinküberladung

Hier könnt Ihr Euch vorstellen und etwas von Euch erzählen z.B. ob Ihr Betroffene, Angehörige seid oder einfach so interessiert seid, etwas über Hämochromatose zu erfahren

Eisen und Zinküberladung

Beitragvon Edith » Di 22. Nov 2016, 15:27

Ich danke für die Aufnahme im Form Hämachromatose.
Zuletzt geändert von Edith am Mi 14. Dez 2016, 23:25, insgesamt 2-mal geändert.
Edith
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Re: Eisen und Zinküberladung

Beitragvon wolle » Di 22. Nov 2016, 19:30

Hallo Edith,

willkommen im Forum.

Das der Gentest jetzt schon was kostet, finde ich ja ein Ding.
Auf Deine Geschichte kann und möchte ich nicht eingehen,
da ich Dir ggf. etwas falsches schreiben würde,
was ich nicht möchte.

Den Guten Rat überlasse ich unserer Lia.

Aber wenn du magst,
umschreibe doch ggf. deine Beschwerden, ggf. Gelenkschmerzen?

Ansonsten sind wir hier ein netter Mutantenhaufen, wie ich es immer gerne nenne,
und haben viele Beiträge und einen Chat, wo auch mal jemand drinn ist.

Stell einfach Deine Fragen!

Sorry, dass ich Dir erstmal nicht Antworten kann

:winke wolle :hallo
LG Wolle
Mein HC Tagebuch: magic_viewtopic.php?f=83&t=352



Meine Daten:
Heteor H63D; Ferritin 1160/Transferin 289/ -sättigung 49%/ Eisen 35,4(2005) - Diabetes (09.2012) -
Abstinent (ab 2010 ) - Nichtraucher (auch schon ganz schön lange ) jetzt Erhaltungs-AL´s ( 56 / 25275 [gesamt Al / ml.] )
Stand: 12.2016
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Re: Eisen und Zinküberladung

Beitragvon Edith » Di 22. Nov 2016, 20:57

Hallo Wolle,
danke für deine Willkommensgrüße.
Zuletzt geändert von Edith am Mi 14. Dez 2016, 23:26, insgesamt 1-mal geändert.
Edith
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Re: Eisen und Zinküberladung

Beitragvon Lia » Mi 23. Nov 2016, 00:39

Hallo Edith,

herzlich willkommen im Forum :winke
Meine Antwort bekommst Du morgen.
Möchte fragen, ob Du bei den Laborwerten noch die jeweilige Einheit und den auf dem Laborzettel jeweils stehenden Referenzbereich angeben kannst. Dann können wir Dir besser antworten.

Liebe Grüße

Lia

edit 23.11. schaffe ich heute doch nicht mehr. Kannst Du einstweilen die Einheiten und Referenzbereich posten?
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Re: Eisen und Zinküberladung

Beitragvon Lia » Sa 3. Dez 2016, 17:55

Hallo Edith,
ich hoffe, es ist ok, dass ich ein paar Fragen stellen werde...bin halt neugierig, Du bist der erste Mensch,der mir mit einem Zuviel an Zink begegnet. :wink:

Was das Eisen angeht, so ist das Ferritin zwar etwas hoch, aber für das Alter 61 gesehen auch wieder nicht sehr erhöht, wenn auch über dem vom Labor angegebenen Referenzbereich. Die Transferrinsättigung ist bei der häufigen Form der Hämochromatose deutlich erhöht und zwar schon als Frühzeichen, bevor Ferritin auffällig wird.
Die Transferrinsättigung ist bei Dir 45% (Habe ich aus Serumeisen und Transferrin errechnet). Bei erblicher Hämochromatose der häufigen Form sieht man aber typischerweise eine Transferrinsättigung von 80% und darüber.

Bei Dir ist die Besonderheit, dass Zink ebenfalls erhöht ist.
Transferrin ist ein Eisentransporter im BLut, transportiert aber nicht nur Eisen, sondern auch Zink und Kupfer (und zudem noch Chrom und Mangan).
Wird dauerhaft zu viel Zink zugeführt, wird Kupfer erniedrigt und auch Eisen. Ferritin sinkt.
Daher hat der Arzt wohl auch diese Laborwerte gemessen, aber statt einem zu erwartenden niedrigen Ferritin Werte über Norm gefunden.

ISoll ich nun beim Hausarzt auf den Gentest bestehen?
Blut für den Gentest kann auch der Hausarzt abnehmen. Und bei der Besonderheit, dass Du zu viel Zink hast, aber hohes Ferritin statt niedriges, wäre ein Gentest aus meiner Laiensicht hier sinnvoll, auch um abzuschätzen, ob Ferritin nach Normalisierung des Zinks und ohne monatliche Regelblutung vermutlich weiter steigt und man käme einer Erklärung für das Feritin bei Dir einen Schritt weiter, auch wenn der Gentest negativ ausfällt. Ich bin nicht sicher, ob die Transferrinsättigung bei Dir einen klaren Hinweis gibt oder nicht, da eben die Zinküberladung vorhanden ist. Normalerweise ist eine C282Y Homozygotie bei einer normalen Transferrinsättigung unwahrscheinlich.
Gibt es unterschiedliche Gentests bezüglich Hämachromotose?
Ja, es gibt den üblichen HFE-Gentest, in dem die Mutationen C282Y und H63D (und manchmal S65C) abgeklärt werden. Es exisitieren noch weitere Gentests für die diversen sehr seltenen Formen, solche Tests werden aber nur im Einzelfall mit begründeten Verdacht gemacht.
Weiter möchte ich fragen, was geschieht wenn der Gentest negativ ausfällt? Liegt dann keine Hämachromatose vor oder eine mit einer anderen Bezeichnung?
Wenn der Gentest gemacht wird und (normalerweise vermutlich) negativ ausfällt, so heißt das, dass keine genetische Disposition vorliegt, eine Hämochromatose zu entwickeln. Wenn Ferritin die Eisenspeicher reflektiert, könnte man überlegen, ob man die Eisenspeicher etwas senkt durch ein paar Blutentnahmen (Aderlässe, Blutspenden so gesundheitlich möglich).
Mit 61 Jahren und nur etwas erhöhtem Ferritin wärest Du aber mit erblicher Disposition für Hämochromatose nicht in einer eisengefährlichen Höhe, sondern Aderlässe würden dann nur auf ein ideale Balance senken. (Sie müssten noch nicht akut das Vollbild einer Hämochromatose mit Organschäden verhindern, was bei Frauen eh nur selten vorkommt.) Interessant wäre zu erfahren, wie sich bei Hämochromatose-Disposition und zu hohem Zink das Ferritin entwickelt, wenn Zink sinkt.

Wie erklären die Ärzte die hohen Werte für Zink? Zinkpräparate über längere Zeit eingenommen oder aus Zinkbehältnissen gegessen/getrunken? Kann eine über längere Zeit in hoher Dosierung genommene Zinksalbe gegen Rosacea solche Werte machen?
Wie sieht Kupfer bei Dir aus?
Wie sind die Werte für Alkalische Phosphatase?
LDL und HDL könnten m.W. durch ein Zuviel an Zink beeinflusst sein, Deine Werte sind aber ok im Referenzbereich.
Wie ist Dein Hb-Wert? Vermutlich unauffällig, sonst hättest Du das gepostet? Der Vollständigkeit halber schreibe ich, es gibt einen Fallbericht über einen Patienten mit massiver Zink-Überladung, der eine bestimmte Anämieform entwickelte, die sog. sideroblastische (=sideroachrestische)Anämie. Bei dieser Anämieform kann Ferritin erhöht sein . Bei dem Fallbeispiel war das so. Allerdings ist bei dieser Anämieform der Laborwert Hbe vermindert, was bei Dir nicht ist: daher fällt eine Ferritinerhöhung im Zusammenhang mit dem Zuviel an Zink wohl aus. Oder sehen die Ärzte einen möglichen Zusammenhang?

Was für Augenerkrankungen hast Du?
Was Ernährung angeht, falls Du als Lieblingsspeise Leber hast, wäre es wohl sinnvoll, sie derzeit nur selten zu verzehren, weil sowieso ziemlich belastet und sehr eisen-und zinkhaltig. Sollst Du besonders zinkreiche Speisen meiden? Eine besonders eisenarme Ernährung wird übrigens bei Hämochromatose nicht als notwendig gesehen, weil ein einziger Aderlass sehr effektiv eine viel größere Menge an Eisen entfernt, als man durch viel eisenarme Ernährung einspart. Ausserdem sollte man bei Dir erstmal sehen, woher das etwas hohe Ferritin kommt.
Das wärs erstmal von mir. :) Berichte doch mal, wie es weitergeht bei Dir, auch was das Zink angeht.

Liebe Grüße Lia
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Re: Eisen und Zinküberladung

Beitragvon Edith » Di 6. Dez 2016, 22:08

Hallo Mia,
Zuletzt geändert von Edith am Mi 14. Dez 2016, 23:27, insgesamt 1-mal geändert.
Edith
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Re: Eisen und Zinküberladung

Beitragvon Edith » Do 8. Dez 2016, 19:55

Liebe Mia,
Edith
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