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    Autor: Schrotti
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Hämochromatose und Hormonstörung

Hier könnt Ihr Euch vorstellen und etwas von Euch erzählen z.B. ob Ihr Betroffene, Angehörige seid oder einfach so interessiert seid, etwas über Hämochromatose zu erfahren

Hämochromatose und Hormonstörung

Beitragvon cw10021987 » Do 16. Feb 2017, 15:02

Hallo zusammen,

ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen...

Ich bin 33 Jahre und weiß seit letztes Jahr, dass ich eine hereditäre Hämochromatose (Typ I) habe. Meine Ferritinwerte waren um 400. Laut meinem Arzt nicht besorgniserregend. Da jedoch über das Jahr der Wert meiner Transferrinsättigung zunahm, entschied man sich doch schon mit den Aderlässen zu beginnen.

Ich habe nun 3 Aderlässe in einem Abstand von 4-6 Wochen hinter mich gebracht.

Ich muss allerdings sagen, dass es mir seit dem letzten Aderlass überhaupt nicht gut geht. Dazu ist es sicherlich wichtig zu wissen, dass ich etwa zeitgleich (also im Oktober 2016) die Hormonspirale ziehen lassen habe, da diese eine Hormonstörung und Histaminintoleranz in mir hervorgerufen hat.

Es ging mir eigentlich in den letzten Monaten gut. Den letzten Aderlass habe ich jedoch offensichtlich p erhsupt nicht vertragen. Mein Körper hat drei Tage geackert, um mich überhaupt wieder auf die Beine zu bekommen - Schwäche, Schwitzen und völlige Erschöpfung waren die Folge.

Jetzt zu meiner Frage - vielleicht könnt ihr sie beantworten: Hat der Aderlass auch Einfluss auf den Hormonhaushalt? Meine drei Tage später einsetzende Periode setzte abprubt aus und seit 3 Wochen kämpfe ich eigentlich mit diesem Schwächegefühl. Sämtliche Blutwerte sind getestet und in Ordnung, auch Vitamine und Eiweiße.

Ich weiß nicht mehr weiter. Vielleicht habt ihr einen guten Rat.

Lieben Dank
Claudia
cw10021987
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Re: Hämochromatose und Hormonstörung

Beitragvon Lia » Fr 17. Feb 2017, 23:43

Hallo Claudia,

herzlich willkommen im Forum :winke !
Erstmal schade, dass es Dir gerade nicht so gut geht.
Zum Aderlass paar Fragen:
Wie viel Blut pro Aderlass wird abgenommen? Wie viel wiegst Du ca. ? (Du schreibst, sämtliche Blutwerte ok: ) Hb- Wert ok? Wurde vermutlich vor dem Aderlass vom Arzt gecheckt .
Normalerweise ist der Aderlass gut verträglich. Aber unter bestimmten Umständen ist ein Aderlass schlechter verträglich als sonst, z.B bei niedrigem Hb-Wert, bei Infekt und dann, wenn der Körper ohnehin schon sehr in Anspruch genommen wird. Erschöpfung, Müdigkeit, Schwindel sind mögliche Folgen.

Dein Probleme insbesondere bezügl. Hormone und Monatsblutung und auch diese lang anhaltende Schwäche scheinen mir als Laie mit der Hormonspirale zusammenzuhängen. Da kommt ja einiges mächtig durcheinander. Hier würde ich an Deiner Stelle Rücksprache mit Deiner Gyn.-Ärztin halten und ihr mitteilen, wie es Dir geht. Ich weiss nur, dass eine Hormonspirale ziemlich in den Körper eingreift und ordentliches Risiko für unerwünschte Nebenwirkungen aufweist. Vermutlich ist es nach Entfernen der Hormonspirale ebenfalls eine Anstrengung für den Körper, erstmal mit der neuen Situation umzugehen.
Den nächsten Aderlass würde ich erst wieder dann machen, wenn Du Dich gut und fit fühlst, bzw vorher mit dem Arzt sprechen, damit er weiss, wie es Dir geht und die Verträglichkeit einschätzen kann.
Vermutlich wirst Du den nächsten Aderlass wieder gut vertragen.
Würde mich freuen, wenn Du Rückmeldung gibst, wie es beim nächsten Aderlass gelaufen ist.
Aber jetzt erstmal wünsche ich Dir, dass Du bald wieder fit bist :)

Liebe Grüße

Lia
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Re: Hämochromatose und Hormonstörung

Beitragvon cw10021987 » Mo 20. Feb 2017, 17:02

Hallo Lia,

zunächst herzlichen Dank für deine Rückmeldung.

Der HB-Wert liegt immer zwischen 13 und 14. Ist also in Ordnung. Mir werden immer 500 ml abgezapft und dazu 500ml Kochsalzlösung gegeben. Ich bin 1,63 cm groß und wiege 54 kg. Ist die Menge vielleicht zu viel?

Ich habe beim letzten Aderlass wirklich gemerkt, dass mein Körper geackert hat. Schon beim Aderlass selbst habe ich gezittert und mir war etwas unwohl. :( So ging es mir beim 1. Aderlass auch, nur waren die Auswirkungen da nicht so weitreichend. Ich habe es einfach besser weggesteckt.

Viele Grüße
Claudia
cw10021987
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Re: Hämochromatose und Hormonstörung

Beitragvon Lia » Di 21. Feb 2017, 12:12

Hallo Claudia,
Bei Menschen mit sehr hochgradiger Eisenüerladung, denen unmittelbar ein irreversibler Organschaden droht, muss man in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Blut entnehmen. Bei Dir hingegen mit nur geringgradig erhöhtem Ferritin sind das rein präventive Maßnahmen, die man ruhig angehen lassen kann.
Daher macht Dein Arzt auch nicht wöchentliche Aderlässe, sondern alle 4-6 Wochen, wenn ich es recht gelesen habe.
Aus meiner Sicht könntest Du mit dem Arzt über eine deutlich geringere Abnahmemenge sprechen.
Ganz grobe Faustregel für die geeignete Entnahmemenge pro Aderlass : 5-7 ml pro kg Körpergewicht. 250 oder 300 ml wären also evtl. verträglicher.
Aber wie gesagt, Aderlass würde ich immer nur in fittem Zustand machen, besprich mal mit Deinem Arzt, wie er eine deutlich geringere Entnahmemenge sieht (ist allerdings mehr Aufwand für die Praxis, da mehr Aderlässe...) und wie er Deine Beschwerden einschätzt, was Nebenwirkungen Aderlass, was umstellungbedingt bei Absetzen Hormonspirale. Nach einem Aderlass aufgetretene Beschwerden wie Kreislaufprobleme, Schwindel, Zittern, Erschöpfung über ein paar Tage können schon mit dem Aderlass zusammenhängen.
Wenn man bei normalem Hb, ohne Anämie über einen längeren Zeitraum solche Beschwerden zu hat, sehe ich das eher nicht im Zusammenhang mit 3 Aderlässen in 4-6 Wochen, (Frauen dürfen 4-5 mal pro Jahr zum Blutspenden mit 500ml), sondern eher halte ich aus Laiensicht die Hormonspirale für den Übeltäter.

Liebe Grüße

Lia
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