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  • Bild Titel: Die Hoffnung stirbt zuletzt...
    Autor: Schrotti
    Verfasst am: Di 30. Mai 2017, 04:00
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Geburtstage

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Interpretation meiner Eisenwerte

Hier könnt Ihr Euch vorstellen und etwas von Euch erzählen z.B. ob Ihr Betroffene, Angehörige seid oder einfach so interessiert seid, etwas über Hämochromatose zu erfahren

Interpretation meiner Eisenwerte

Beitragvon Schwaigi1977 » Do 29. Jun 2017, 13:52

Hallo ihr Lieben!

Bin neu hier, komme aus dem schönen Ösiland ;o) und bin durch Googeln auf dieses Forum gestoßen. Bevor ich meine Werte hier einstelle noch ganz kurz zu meiner "Leidensgeschichte". Meine Symptome fingen vor ca. zwei Jahren an, praktisch von einem Tag auf den Anderen. Dazu zählen Kraftlosigkeit, Müdigkeit, schlechter Appetit, Konzentrationsschwierigkeiten, Extrasystolen (unangenehme Extraschläge vom Herzen) ect.
Nach kompletter körperlicher Untersuchung (internistisch und neurologisch) wurde ich auf die Psychoschiene geschoben und bin seitdem auch in Therapie. Hab mich dagegen nie gesträubt, ganz im Gegenteil, versuchte rauszufinden was mit mir los ist. Allerdings hatte ich nie irgendwelchen besonderen Stress, weder beruflich noch privat und konnte mir diese Symptome und Leistungsknick einfach nicht so richtig erklären. Mein Leben läuft eingentlich perfekt und bisher haben mich die verschiedenen Therapien auch nicht wirklich weiter gebracht. Es gibt bessere und schlechtere Tage, aber an "mein altes Niveau" komm ich leider nicht mehr ran. Aber egal jetzt, wollte nur kurz mal anmerken wo meine Probleme so liegen.

Bei meiner letzten Blutuntersuchung hat mein Hausarzt angemerkt ich sollte doch mal zum Blutspenden, da gewisse Eisenwerte bei mir schon seit Jahren nicht so ganz stimmen. Ich fragte was das bedeutet, hatte aber den Eindruck er weiß es selber nicht so genau. Bevor ich mich jetzt "verrückt google" :D dachte ich, ich stelle mal meine Werte hier ein. Ihr habt ja genug Erfahrung und eventuell eine Idee ob meine Symptome mit folgenden Werten zusammenhängen könnten?! Will halt, dass nichts übersehen wird und ich teure Therapien "umsonst" mache.

Werte stammen aus österreichischem Labor:
Eisen FE: 178 ug/dl (65-175)
Eisensättigung FES: 80,90% (20-50)
Transferritinsättigung TFS 57% (16-45)
Transferrin TRANS: 220 mg/dl (174-364)
Ferritin FERRI: 97,40 ng/ml (15-274)
Hämoglobin: 22 g/dl (12-18)

alle anderen Werte (Schilddrüse, Leber, Bauchspeicheldrüse, Blutzucker, Vitamine, Minerale ect.) sind bis auf Kupfer 9,7 (11-22) und Selen in der Norm. Habe wirklich alle Werte (Teil auf eigene Kosten) testen lassen.

Freue mich über jede einzelne Antwort und wünsche Euch noch einen schönen Tag und vor Allem dass es Euch gut geht!!! :D

Alles Liebe
Markus
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Re: Interpretation meiner Eisenwerte

Beitragvon mausi » Do 29. Jun 2017, 17:45

Recht herzlich Willkommen bei uns Mutanten, ob du dazu gehörst wird sich erst weisen.
Unsere liebe Lia, unser ASS im Forum, kann dir sicher weiter helfen.
Sie ist eine Korifee auf dem Gebiet.

Also vorerst einmal willkommen

Bin auch aus Österreich - Ösiland


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Re: Interpretation meiner Eisenwerte

Beitragvon Schwaigi1977 » Fr 30. Jun 2017, 08:30

Hallo Mausi,

Danke für Deine Antwort und schön Dich kennenzulernen. :wink: Bin schon gespannt auf weitere Antworten. Allen schon mal ein schönes WE!

LG
Markus
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Re: Interpretation meiner Eisenwerte

Beitragvon Kunozerus » Fr 30. Jun 2017, 22:50

Hallo Markus,

erstmal herzlich willkommen bei den Mutanten! :hallo

Was deine Fragen angeht, halte ich es wie mausi und bitte dich, auf die sicher kompetente Antwort unserer lieben Lia zu warten. Du wirst merken, es lohnt sich!

:winke
Das Leben ist gar nicht so. Es ist ganz anders!

Liebe Grüße von Caro
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Re: Interpretation meiner Eisenwerte

Beitragvon Lia » So 2. Jul 2017, 16:04

Hallo Markus,

herzlich willkommen im Forum auch von mir :winke !
Was Eisenspeicherung angeht, so ist Ferritin der wichtigeste Eisenwert: Ferritin zeigt die Eisenspeicher an.
Wie Du siehst, ist Ferritin bei Dir völlig in der Norm, es besteht also keine Eisenüberladung.
Da der Hausarzt sagt, seit Jahren seien Eisenwerte hoch, so gehe ich davon aus, das er damit das minimal über Norm liegende Serumeisen und die dadurch etwas auffällige Transferrinsättigung meint?
Wenn Serumeisen und damit Transferrinsättigung -die sich aus Serumeisen und Transferrin errechnet-, bislang nur 1 Mal gemessen worden wäre, würde ich sagen: einfach noch mal messen und das nüchtern am Morgen, also ohne gegessen zu haben.
Wenn jeweils nüchtern gemessen wurde und mehrere Jahre die Transferrinsättigung zwar etwas auffällig ist, aber nicht ganz hoch und das Ferritin in der Norm liegt, könnte eine einfache Heterozygotie für Hämochromatose vorliegen, d.h. Du bist vielleicht einfacher Träger einer Hämochromatose-Mutation. Das hätte dann keinen Krankheitswert, weil : um eine Hämochromatose-Disposition zu haben, muss man 2 und nicht nur 1 mutiertes Gen geerbt haben. Einfach heterozygot für eine Hämochromatose-Mutation sind sehr viele gesunde Menschen in der Normalbevölkerung. :)
(Was diese "Eisensättigung" angeht, kenne ich eigentlich nur dieses 1 österreichische Labor, das diesen Wert abnimmt, vermutlich hast Du diesen selbst bezahlt ? Dem würde ich nicht viel Beachtung geben, sondern mit den gemessenen anderen Werten wie Ferritin und Transferrinsätttigung hast Du gut aussagekräftige Eisenwerte.
In punkto Eisen bin ich der Ansicht, dass Du keine Aderlässe zu einer Reduzierung der Eisenspeicher brauchst, Du kannst BLutspenden gehen, weil Du genug Ferritin hast, wenn Du sowieso BLutspenden möchtest. Aber müssen tust Du wegen Eisens nicht.
Nochwas zu Deinen Beschwerden: Beschwerden einer Hämochromatose bekommt man nur, wenn man diese genetische Disposition + eine Eisenüberladung vorliegt. Das heißt, wenn keine Eisenüberladung, haben Beschwerden eine andere Ursache als Eisen.
Was sagt Dein Hausarzt zu Hämoglobin (rauchst Du stark?), Kupfer(wurde Coeruloplasmin gemessen? Ernährst Du Dich kupferarm?) und je nachdem, Selen?


Liebe Grüße

Lia
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Re: Interpretation meiner Eisenwerte

Beitragvon Schwaigi1977 » Mo 3. Jul 2017, 10:32

Hallo Lia,

vielen lieben Dank für Deine wirklich sehr kompetente Antwort. Hab mich sehr darüber gefreut. :)
Du hast Recht, bei mir weichen immer nur die Werte des Serumeisens und die Transferrinsättigung von der Norm ab. 2014 war noch alles ok, seit 2015 liegen diese aber über der Norm. Blut wurde immer morgens nüchtern abgenommen. Meine Blutwerte wurden durch ein Labor in Innsbruck (Tirol) bestimmt, allerdings musste ich für diesen "Eisensättigungswert" nie bezahlen. :wink:
Bin erstmal beruhigt und halte die Werte einfach unter Beobachtung. :applaus

Das Hämoglobin will mein Hausarzt demnächst nochmal überprüfen. Er meinte, es könnte sich auch um einen "Messfehler" handeln. Kommenden Sonntag geh ich zum Blutspenden und soweit ich weiß, wird da eh sofort der Hämoglobinwert bestimmt. Mal gucken. Ansonsten bin ich Nichtraucher, kaum Alkohol, habe kein Übergewicht, nehme keine Medikamente (mehr), ernähre mich sehr ausgewogen und mache trotz Beschwerden noch ca. drei mal die Woche Sport (so viel mir halt gut tut) Das war aber auch vor meinen Beschwerden so, hab immer auf einen gesunden Lebensstil geachtet. Wahrscheinlich lebe ich zu gesund haha.

Ich mache jährlich die Vorsorgeuntersuchung bei uns in Österreich. Interessehalber habe ich diesmal viele Vitamine, Spurenelemte und Mineralstoffe mittesten lassen. Einige davon wie Vitamin D, einige B-Vitamine ect. muss man selber bezahlen, aber ich dachte es kann nicht schaden. Es waren alle Werte bis auf Kupfer und Selen in Norm. Allerdings habe ich keine Ahnung welche Aussagekraft diese Werte im Blut wirklich haben. Mein Arzt ist auf den Kupfermangel bzw. Selenmangel nocht gar nicht richtig eingegangen. Werde ihn mal darauf ansprechen und lass das Coeruloplasmin noch testen. Das wäre ein Hinweis auf die Kupferspeicherkrankheit oder?

Ansonsten noch mal vielen lieben Dank für diese Antwort und wünsche Dir bzw. Euch Alles Gute. Gerne schaue ich mal wieder hier im Forum vorbei.

Alles Liebe und Servus!
Markus
Schwaigi1977
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