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  • Bild Titel: Die Hoffnung stirbt zuletzt...
    Autor: Schrotti
    Verfasst am: Di 30. Mai 2017, 04:00
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Geburtstage

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Muss ich mir sorgen machen?

Hier könnt Ihr Euch vorstellen und etwas von Euch erzählen z.B. ob Ihr Betroffene, Angehörige seid oder einfach so interessiert seid, etwas über Hämochromatose zu erfahren

Muss ich mir sorgen machen?

Beitragvon MaChi » Do 1. Feb 2018, 06:14

Hallo!bin neu hier…bin 36 und komme aus Österreich…ich war vor ca 2,5 Wochen aufgrund von hohem Fieber und starken Durchfällen im kh und wurde mit Antibiotika und Infusionen vollgepumpt…nun war ich vor 3 Tagen bei der Blutuntersuchung und da sind jetzt ein paar werte erhöht…lympho 43…Leberwerte im normalbereich…Eisen 262 ng/dL,Transferrin 219 mg/dl,Transferrinsättigung 84,8% und Ferritin 340 ng/ml…muss ich mir jetzt Sorgen machen aufgrund des erhöhten eisenwerts und der transferrinsättigung?kann mir bitte jemand helfen...vielen Dank
MaChi
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Re: Muss ich mir sorgen machen?

Beitragvon Daniel1983 » Do 1. Feb 2018, 16:02

Hallo MaChi,

Ich würde an Deiner Stelle mit dem Hausarzt (oder wo auch immer Du Deine Blutuntersuchung hast machen lassen) die Werte besprechen. Der wird Dir am Besten sagen können ob Dich die Laborwerte irgendwie sorgen sollten.

Herzliche Grüße
Daniel
Daniel1983
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Re: Muss ich mir sorgen machen?

Beitragvon Lia » Sa 3. Feb 2018, 14:49

Hallo MaChi,

herzlich willkommen im Forum :winke !
Bis Du weiblich? Wenn Du Antbiotika bekommen hast, lag vermutlich ein bakterieller Infekt vor. Da hat es Dich ja mächtig erwischt gehabt, es gibt da ein paar richtig fiese Durchfallerreger, die einen ins Krankenhaus bringen können.
Erhöhte Lymphozyten können -allgemein gesprochen- im Rahmen einer Infektion auftreten, meist bei viralen, aber auch bei bestimmten bakteriellen Infektionen. Ist die Erhöhung also noch durch den Infekt bedingt, sinken die Lymphozyten bald wieder auf normal. Auch das Ferritin kann als Entzündungsmarker noch nach Abklingen der Symptome erhöht sein und bleibt noch länger erhöht als z.B. CRP, ein Entzündungsmarker, der recht schnell nach Infekt sinkt. Das kann Dein Arzt gut einschätzen.

Eisenparameter mit erhöhtem Serumeisen und deutlich erhöhter Transferrinsättigung >80% passen allerdings gut zu einer erblichen Disposition für Hämochromatose und leicht erhöhtes Ferritin könnte dann eine leichte Eisenüberladung bedeuten. Sollte das bei Dir der Fall sein, ist das kein Beinbruch und kann einfach und bestens reguliert werden. :)
Unauffällige Leberwerte zeigen an, dass die Leberwerte nicht auf einen Leberschaden deuten. Bei einem eisenüberladungsbedingten Ferritin im Rahmen einer genetischen Disposition für Hämochromatose von 300 ng/ml wäre sowieso nicht von einem Leberschaden auszugehen, dazu brauchte es viel hochgradigere Eisenüberladung.

Mein Tip: Am Thema Eisen würde ich dranbleiben, die Laborwerte und Eisenwerte demnächst erneut checken lassen. Ist bei erneuter Testung Serumeisen erhöht und die Transferrinsättigung deutlich erhöht und Ferritin erhöht (oder evtl. erhöht: bei Frau mit monatl Blutverlust kann Ferritin auch noch unauffällig sein), sprechen die Werte für das mögliche Vorliegen einer genetischen Disposition für Hämochromatose. Dann bringt ein Gentest Klarheit- geht durch einfaches BLutabnehmen :) . Sollte sich das bei Dir rausstellen, wäre das wie gesagt überhaupt kein Drama, weil man die besonders effektive Fähigkeit zur Eisenspeicherung früh genug erkannt hat ( Früherkennung-das ist das Wichtige :) ) .Mit ab und an paar Aderlässen erkrankt man nie, sondern hat halt nur eine kleine Eisenbesonderheit. :)

Hoffe, ich konnte Dir ein paar Hintergrundinfos geben. Sprich mal mit Deinem Arzt darüber.

Liebe Grüße

Lia
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