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  • Bild Titel: Die Hoffnung stirbt zuletzt...
    Autor: Schrotti
    Verfasst am: Di 30. Mai 2017, 05:00
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Geburtstage

Heute hat kein Mitglied Geburtstag Geburtstage in den nächsten 7 Tagen: King Julian (54), christiane, blackmungo (39), Superintendent (54)

welches aderlaßbesteck?

Fachsimpeln rund um Hämochromatose für besonders Interessierte.
Hier darf Fachvokabular ohne leichtverständliche Erklärung benutzt werden und englische Sprache ohne deutsche Übersetzung. Es können sowohl etablierte als auch nicht etablierte Hypothesen rund um Eisenüberladung diskutiert werden.

welches aderlaßbesteck?

Beitragvon bella » Mo 1. Aug 2016, 15:43

ich brauche eure hilfe.
ich habe ich 21 aderlässe hinter mir. mein in der nähe praktizierende aderlasser ist ein netter und freundlicher Chirurg. nachdem mich eine reihe Ärzte abgewiesen hatten: "wir machen das nicht" war ich froh ihn gefunden zu haben.
nun hat er Probleme. das besteck mit dem wir gut klar kamen gibt es so nicht mehr. es gibt nur noch bestecke die in großen gebinden zu haben sind. ich bin die einzige aderlaßpatientin in der Praxis und brauche maximal 10 bis 12 aderlässe im jahr. die Haltbarkeit der bestecke ist aber gering-wohl 2 jahre. so müssen viele teure bestecke in den müll...
letztens haben sie mit einem ungeeigneten besteck (nadel darf bei mir nicht so dick sein, feine Venen, sie meinten weniger als 1,2) 4 mal gestochen, dann haben sie das blut mit Butterfly in einer laaangen Prozedur abgenommen. das wollen sie am donnerstag wieder tun.

vor einigen Wochen hatte ich in dem Vorzimmer Professor niederau mein Problem vorgetragen. sie empfahlen der Praxis nicht nur beim Großhändler sondern auch bei einer benachbarten apotheke nachzufragen. dort benutzen sie die marke baxter.

bisher wissen sie in der Praxis keine lösung. und ich auch nicht. ich überlege schon, selbst die bestecke zu kaufen.

was könnt ihr mir raten?

grüße von bella die hofft daß der text verständlich ist
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Re: welches aderlaßbesteck?

Beitragvon Gessirene » Di 20. Jun 2017, 20:28

Ich gegen seit 12 Jahren regelmäßig zum aderlass, habe angefangen mit einem halben Liter pro Woche ein halbes Jahr lang, dann den Abstand immer verlängert,
Nun gehe ich etwa alle 10 - 12 Wochen,
Ich bringe mein Besteck selbst mit, da mein Arzt nur dicke Nadeln verwendet,
Ich habe zartere Butterflies und je ca 50 vacuetten samt Adapter, da ich meine venen schonen möchte,
LG gessirene
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Re: welches aderlaßbesteck?

Beitragvon Gessirene » Di 20. Jun 2017, 20:29

Habe ich erwähnt dass ich meine Sachen in einer online Apotheke bestelle?
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Re: welches aderlaßbesteck?

Beitragvon Kunozerus » Di 20. Jun 2017, 23:16

Hallo Bella!

Was meinst du genau mit "Aderlassbesteck"?

Ich bin bei meinem Hausarzt auch die einzige Patientin, die zum Aderlass kommt, ich gehe etwa 6 mal im Jahr. Für mich bestellt der Arzt immer Unterdruckflaschen, die gibt es im Zehnerpack. Dazu gehört immer jeweils ein Schlauch. Die Nadel nimmt er immer aus den normalen Beständen, dann wird alles zusammengestöpselt und das wars. Die Dicke der Nadel ist damit relativ frei wählbar, bei mir gehen auch die dicken. Aber das Eigentliche macht ja die Flasche, die alles gut ansaugt.

Wenn du 10 bis 12 mal im Jahr gehst, reicht so ein Zehnerpack ja ohnehin nur knapp ein Jahr. Oder habe ich da jetzt irgendwas vollkommen falsch verstanden?

:winke
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Re: welches aderlaßbesteck?

Beitragvon bella » Mo 10. Jul 2017, 14:07

so, bin zurück von den holsteinischen Attraktionen-es waren schöne Urlaubstage.
als meine hc -compound form- festgestellt wurde versuchte ich mich im netz zu informieren. die Infos waren verwirrend und widersprüchlich. da stieß ich hier im Forum auf den tipp mit dr. niederau in oberhausen. er gab mir ein besteck mit als muster für meine zukünftigen aderlaß-ärzte. es war eine recht dicke nadel in so einem plastikschutz mit einem schlauch dran. als ich nach mehreren vergeblichen anfragen einen Arzt fand der bereit war die aderlässe durchzuführen schaute er interessiert auf die nadel und meinte: "ja, das ist auch gut für ein Pferd.." naja, trotz meiner schlechten Venen sind die aderlässe meistens gelungen-manchmal mit Problemen.
die arztpraxis muß von den geräten wohl immer 50 auf einmal ordern. da sie nur 2 jahre haltbar sind und ich die einzige aderlaßpatientin bin sind viele müll. das ist wohl für die Praxis richtig teuer. flaschen oder sogar vacuumflaschen sind nicht dabei.
das ist ein gemütlicher Chirurg, etwas älter. er wirkt so richtig gütig und eben auch humorvoll. toll: ich kann zu fuß hingegehen.
bin ihm sehr dankbar-4 andere wollten es nicht machen

grüße von bella
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Re: welches aderlaßbesteck?

Beitragvon Kunozerus » Di 11. Jul 2017, 00:15

Hallo,

ich kann das immer gar nicht glauben, dass die Praxen derartige Unmengen an Aderlass-Zeugs bestellen müssen..., ich bin bei uns in der Gegend bei meinem Hausarzt die einzige Aderlass-Kandidatin, da kann ich mir nicht vorstellen, dass die alle zwei Jahre 38 Aderlassbestecke in die Tonne treten. Ich werde aber mal fragen, wie das da gehandhabt wird.

Auf einem Merkblatt speziell für Hämochromatose-Patienten habe ich dann noch Folgendes gefunden:
Benötigt wird:
Infusionsbesteck (Schlauch)
Donafix (Schlauch, wie er auch bei Blutspenden verwendet wird)
Venofix S (Butterfly ) 21G (gelb) oder 19 G (grün)
Vakuumflasche (erhältlich in 250 ml und 500 ml)


:winke
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Re: welches aderlaßbesteck?

Beitragvon wolle » So 23. Jul 2017, 06:43

Hallo Bella,

ich kann mich Caro nur anschließen.

Auch das Besteck des Aderlasses gehört in das Pügett der Arzt-/Praxishilfsmittel ( Tupfer, Binden, Pflaster, Kopierparier ... etc. ),
um dieses nicht zusätzlich zu belasten, - so bei mir, bekam ich mal ein Rezept, über "ein" Aderlassbesteck, - tatsäch nur "eins", wo
ich doch glatt gleichh zum Doc. rein war, und fragte, ob es ein Witz sei... er musste selbst lachen und machte aus der eins eine Zehn.
Das war in meiner 10jährigen Aderlasserfahrung das einzige Mal, das ich ein Rezept bekam, - danach war Ruhe.

Wenn ich für mein Besteck im Internet google, finde ich soviele Anbieter, die in 10er Packungen liefern!

Ich würde da Deinen Doc. nochmal ansprechen!

Alles Gute Dir.

:hallo wlle :daumen
LG Wolle
Mein HC Tagebuch: magic_viewtopic.php?f=83&t=352



Meine Daten:
Heteor H63D; Ferritin 1160/Transferin 289/ -sättigung 49%/ Eisen 35,4(2005) - Diabetes (09.2012) -
Abstinent (ab 2010 ) - Nichtraucher (auch schon ganz schön lange ) jetzt Erhaltungs-AL´s ( 56 / 25275 [gesamt Al / ml.] )
Stand: 12.2016
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Re: welches aderlaßbesteck?

Beitragvon -Willi- » So 20. Aug 2017, 12:32

Hallo zusammen :)

Besteck ? Vakuumflaschen ?

Ich bekomme je nach Tagesform ne grüne (dick) oder graue (extra dick) Kanüle gesetzt, nen Schlauch dran und dann rinnt der gute Stoff von alleine in eine braune Kunststoffflasche bevor er im Gulli landet ... anschließend über den gleichen Zugang zum Ausgleich 500 ml Kochsalzlösung (mir am liebsten wenn es im "Schuss" läuft) und das wars auch schon. Meist bin ich inklusive Infusion innerhalb von ner halben Stunde fertig, es sei denn ich habs nicht geschafft vorher ausreichend zu trinken. Und die Nadeln gibts in der Praxis im Hunderter-Pack, ist ja ne onkologische Praxis, wo ich hingehe ... da geht täglich einiges an Material drauf.

Bei mir kommt eher die Frage auf, ob nicht ein dauerhafter Port sinnvoller wäre als regelmäßig die Armvenen zu strapazieren :gruebel ... nach nem Venendurchstich konnte mein rechter Arm für 4 Wochen nicht benutzt werden ... was macht man wenn bei dem anderen Arm auch solch ein Missgeschick passiert ?

Gruß Willi
... gestern standen wir noch am Abgrund ... heute sind wir einen Schritt weiter ^^
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