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  • Bild Titel: Die Hoffnung stirbt zuletzt...
    Autor: Schrotti
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Geburtstage

Heute hat kein Mitglied Geburtstag Geburtstage in den nächsten 7 Tagen: King Julian (55), christiane, blackmungo (40)

wie läuft euer aderlass ab?

Hier könnt Ihr alles reinschreiben, was mit Eisenüberladung und hereditärer Hämochromatose zu tun hat

Re: wie läuft euer aderlass ab?

Beitragvon BirgittaM » Di 9. Sep 2008, 18:58

Oh je, du Arme... dass du vor dem nächsten Versuch Panik hast, kann ich gut verstehen.
Bei mir ist auch mal die Nadel ´rausgerutscht, die Folge war ein sagenhaftes Blutbad. Was allerdings beweist, dass die Nadel tatsächlich in der Vene war und dass in dieser Vene auch Blut floss - wie auf dem Fußboden zu besichtigen war.
Maries Vermutung, dass die Nadel sich an der gegenüber liegenden Gefäßwand angesaugt hat und folgerichtig dicht war, scheint mir am plausibelsten zu sein. Passiert bei mir auch schon mal, dann läufts aber von Anfang an nicht. Wenn der Doc dann ein bisschen an der Nadel zieht (Betonung auf "bisschen"!), geht es plötzlich. Manchmal liegt es auch an der Streckung oder Drehung des Unterarms. Wenn du hingucken kannst, dann versuch doch mal herauszukriegen, bei welcher Armhaltung das Blut läuft und versuch, diese Stellung beizubehalten.
Die "Absaugmethode" wurde hier im Forum schon mal vorgestellt (war es Horst?), da funktionierte sie allerdings.
Wir haben früher Patienten, deren Venen nicht auffindbar waren, den Arm in warmem Wasser gebadet, was die Durchblutung fördert, weil es die Gefäße erweitert. Ob das aber für einen ganzen AL reicht, wage ich zu bezweifeln.
Wenn die ALs so nicht durchführbar sind, solltest du nach einer Erythrozytenapherese fragen. Da muss man zwar auch gestochen werden, aber man kann durch dieses Verfahren (so ähnlich wie Blutwäsche, Dialyse: nur werden hierbei die roten Blutkörperchen herausgewaschen) bei einem Mal mehr Eisen entfernen als bei einem normalen AL, du musst also nicht so oft an die Nadel. Außerdem haben diese Leute mehr Erfahrung mit problematischen Venen als die meisten Anderen.
Gruß, Birgitta

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Re: wie läuft euer aderlass ab?

Beitragvon Manes » Di 9. Sep 2008, 20:08

Scheint mir auch so, dass da eher das problem die :hilde ist.
Nur falls sie es anders gemacht hat, bei einer Vakuumflasche muss zuerst die vene angezapft werden und dann darf man das andere ende erst in die vakuumflasche drücken, sonst ist auf der vakuumflasche kein Vakuum mehr. Es sei denn, das Schlauchsystem besitzt noch eine eigene Verschlußmöglichkeit.

lg

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Re: wie läuft euer aderlass ab?

Beitragvon tommes » Di 9. Sep 2008, 20:51

Aua, geht mir ja selber ans Nervenkostüm wenn ich das lese. Ich kann nicht mal hinsehen wenn die mich pieksen. Aber Kopf hoch das wird schon.

Etwas problematische Venen habe ich auch, und habe aber schon lange vor meiner AL Karriere gemerkt, das ich dann wenn das Gummiband am Oberarm angelegt wird, ich eine Faust machen muß und ordentlich zudrücken. Nicht nur so wie es die Schwestern meinen, sondern so stark wie es eben geht und früher damit beginnen, dann finden die auch meine Adern besser.

Darf garnicht dran denken wenn ich mal zum Blut abnehmen mußte wie lange die manchmal rumgepult haben. Aber ordentlich anspannen und länger als „gewöhnlich“ seit dem klappts bestens.

Ach und eine geübte Schwester brauchts auch, die schaffen das nicht alle gleich gut. Ich wünsch Dir viel Glück.

Gruß Thomas
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Re: wie läuft euer aderlass ab?

Beitragvon Wintermaedchen » Di 9. Sep 2008, 22:23

ihr seid wirklich lieb :-)

ich weiß, ich hab auch schon angefangen an den fähigkeiten meiner hausärztin zu zweifeln - die übrigens im wechsel mit ihrer helferin selbst sticht. eigentlich war ich mit dem blut abnehmen aber immer total zufrieden, weil sie total lieb und vorsichtig ist und wirklich verständnis dafür hat, dass ich angst habe.

übrigens hab ich normalerweise keine problemvenen.. ich hab halt eine ziemlich gute sogar, aber auch die will nicht. hoffentlich klappt es freitag besser...
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Re: wie läuft euer aderlass ab?

Beitragvon Iris01 » Mi 10. Sep 2008, 12:46

Hallo
probier doch mal die Emla Pflaster aus. (in der Scheiz Emla-Deutschland keine Ahnung..)
Eine Stunde vor dem Aderlass auf die Vene und ich spüre überhaupt nichts mehr, obwohl schon ziemlich zerstochen.
Ich bin viel entspannter seither und glaube dass das ziemlich wichtig ist.
Und, bei mir läufts besser mit einem straffen Gummiband am Oberarm, sie verwenden das Set vom Blutspendedienst.
Gruss aus der Schweiz
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Re: wie läuft euer aderlass ab?

Beitragvon BirgittaM » Mi 10. Sep 2008, 19:04

In Deutschland heißt es auch Emla.
Gruß, Birgitta

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Re: wie läuft euer aderlass ab?

Beitragvon Marie » Mi 10. Sep 2008, 21:56

Hallo Wintermädchen!

Ich denke, Du kannst wirklich froh sein, eine so gute u. mitfühlende Hausärztin zu haben, die sich wirklich Mühe zu geben scheint!
Aber manchmal reicht Mühe allein nicht!
Vielleicht hast Du in der Nähe ein Krankenhaus oder Klinikum, wo Du bzgl. des Aderlasses besser aufgehoben bist!?
Der Erfolg ist nach meiner Erfahrung sehr stark abhängig von der Routine des Arztes, und eine dünnere Nadel bzw. Braunüle
verringert auch das "Leiden".

Lass Dich nicht unterkriegen!

Liebe Grüße Marie :winken
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Re: wie läuft euer aderlass ab?

Beitragvon Andrea61 » Do 11. Sep 2008, 17:31

Also das Emla-Pflaster kann ich dir auch wärmstens empfehlen. Ich habe meine Gefühle im "Aderlass-Horror" ausführlich beschrieben und weiss wie du dich fühlst. Nach dem Pflaster wars dann ganz klasse, nur nach einer Weile hat es nichts mehr genutzt. Nun nehme ich die Salbe, die man stärker dossieren kann und fang 2 h vor AL damit an sie aufzustreichen. Natürlich ist das eine blöde Stelle in der Armbeuge und ich bin 2 h dazu verdammt, meinen Arm gestreckt zu halten.

Gruß
Andrea
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Re: wie läuft euer aderlass ab?

Beitragvon Wintermaedchen » Fr 19. Sep 2008, 16:43

dankeschön auch nochmal für die tipps mit dem emla-pflaster. ich habe es heute ausprobiert und es hat super geklappt.

genauso wie letzte woche hat auch heute übrigens der aderlass super geklappt. meine ärztin hat irgendein anderes butterfly samt schlauch verwendet, und siehe das - es läuft wie aus dem hahn :-)

leider geht es mir heute wie auch letzte woche nach dem aderlass richtig mies. mein kreislauf ist völlig hinüber, mir wird ständig schwarz vor augen - trotz befolgung aller ratschläge. ich hoffe, das gibt sich nach einer zeit :-(
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Re: wie läuft euer aderlass ab?

Beitragvon Marie » Fr 19. Sep 2008, 19:29

Gut gemacht, Wintermädchen! :applaus

Schön, dass es nun läuft!
Ich habe mir den Termin für den AL immer so gelegt, dass ich mich anschließend zu Hause hinlegen konnte, meist hab' ich dann 1 - 2 Stündchen geschlafen. Mit der Zeit gewöhnt sich der Körper aber auch an die Aderlässe.

Das kriegst Du auch noch hin!

Liebe Grüße Marie :winken
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Re: wie läuft euer aderlass ab?

Beitragvon Manes » Fr 19. Sep 2008, 20:05

evtl. muss man dann doch überlegen, ob man die Menge an Blut pro :al nicht etwas reduziert, es nutzt Dir nicht wirklich, wenn Du danach wie falschgeld durch die Lande läufst und Dich und andere evtl. durch eine unkonzentriertheit gefährdest. Dann lieber etwas langsamer

lg

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Re: wie läuft euer aderlass ab?

Beitragvon Wintermaedchen » So 21. Sep 2008, 12:25

hallo,

genau, die blutmenge möchte meine hausärztin auch reduzieren. ich hab mir nur gedacht, dass am anfang erstmal was wegmuss, weil meine venen das sicher auch nicht ewig mitmachen - hab nicht so besonders tolle :-)

aber wird schon. ihr kriegt das ja auch alle hin!
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Re: wie läuft euer aderlass ab?

Beitragvon Lia » Do 22. Feb 2018, 01:04

Hallo miteinander!

Dieser Faden ist nun fast zehn Jahre alt und wartet auf neue Erfahrungen! :nick
Wie laufen bei Euch die Aderlässe ab? Welche Erfahrungen und Tipps habt Ihr im Jahr 2018?

Liebe Grüße

Lia
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Re: wie läuft euer aderlass ab?

Beitragvon Sonnenblume » Fr 23. Feb 2018, 19:59

Huhu, :winken
dann fange ich mal an:
Ich bin bei einem Hämatologen mit onkologischer Schwerpunktpraxis, der ein recht großes Areal für Behandlungen aller Art hat. Vor allem für Chemos, aber auch für HH Patienten, sowie für Patienten mit Polyglobulie (Blutverdickung).

1.) Ich darf mir eine Liege aussuchen und bekomme dann von einer Schwester einen Zugang gelegt (natürlich die ganz dicken Nadeln, die man auch zum Blut spenden verwendet). Manchmal ein wenig unangenehm, aber geht eigentlich.

2.) Dann zieht sie ein Röhrchen Blut ab und gibt es in den Keller, wo ein super teures Gerät steht, was alles mögliche bestimmt (WBC, RBC, HGB, HCT, MCV, MCH, MCHC, PLT, LYM%, MXD%, NEUT%, LYM, MXD, NEUT, RDW-SD, RDW-CV, PDW, MPV, P-LCR, PCT).

3.) Wenn alles ok ist, dann gehts los: Schlauch wird angeschlossen, der mit Kleber an einem Plastikbecher befestigt ist. Dieser steht in einem Glasgefäß, welches auf dem Boden steht. Am Plastikbecher ist eine Linie mit Edding aufgemalt, der Becher wird so gestellt, dass ich ihn von meiner Liege aus im Auge habe. Dann bekomme ich noch eine Hupe in die Hand mit der Aufforderung zu hupen, wenn mein Blut die schwarze Linie erreicht hat.

4.) Wenn also mein Blut an der Linie angekommen ist, hupe ich und werde abgeschlossen und die guten Elektrolyte (500 ml Sterofundin) werden angeschlossen, was ca. 1 Stunde dauert. Danach wird noch der Blutdruck kontrolliert und wenn der ok ist, dann kann ich gehen.

Bei mir wollte das Blut bei einem Mal nicht gut laufen, sonst kam es eigentlich gut bis sehr gut raus. Die Schmerzen beim Aderlass sind auch sehr unterschiedlich. Manchmal sehr unangenehm, manchmal merke ich fast nichts.

Bis jetzt hatte ich nach den AL auch nie Probleme, außer beim ersten Mal, aber da hatte ich auch direkt vorher die Diagnose bekommen und war wohl psychisch leicht angeschlagen.

Viele Grüße
Sonnenblume
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Re: wie läuft euer aderlass ab?

Beitragvon Manne » Fr 23. Feb 2018, 21:28

Ich mache meinen AL beim Hausarzt. Ein bis zwei Tage vorher Termin vereinbaren und dann geht es im Regelfall beim Eintreffen in der Arztpraxis auch gleich ins Behandlungszimmer auf die Liege. "STAMMKUNDE" und Patient "erster" Klasse. Dann wird vom Doc Nadel gesetzt und die entsprechenden Röhren zur Blutuntersuchung (volles Programm) entnommen. Nachdem dies erledigt ist wird über eine Vakuumglasflasche und ensprechendem Gerät 500 ml Blut regelrecht "herausgesaugt". Anschließend gibt es noch eine Kochsalzlösung(richtig?). Blutdruckmessen und nach ca. 15 min (!) bis höchstens 30 min kann ich die Praxis wieder verlassen. Keine Probleme und darüber bin ich auch froh (mit Arzt, Praxis und mir). Einziger Nachteil: Ich bekomme das Blutergebnis als Kopie erst zwei Tage später oder ich müsste mich zweimal stechen lassen. Da meine Blutwerte relativ gleichmäßig sind kann ich aber darauf verzichten und den Abstand auf zur Zeit 4-5 Monate festlegen.

Liebe Grüße aus dem kalten Süden
Manne
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