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    Autor: Schrotti
    Verfasst am: Di 30. Mai 2017, 04:00
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Guten Morgen, bin neu hab ein paar Fragen (schwanger)

Hier könnt Ihr alles reinschreiben, was mit Eisenüberladung und hereditärer Hämochromatose zu tun hat

Guten Morgen, bin neu hab ein paar Fragen (schwanger)

Beitragvon ManuEla » Mi 5. Apr 2017, 09:30

Guten Morgen, bin neu hier.

Ich bin fast 33 Jahre alt und bin zum dritten mal schwanger. Habe bereits zwei gesunde Kinder. Seit 2012 bekomme ich immer bei Bedarf, wenn mein Eisen sinkt Infusion da die Tabletten schreckliche Nebenwirkungen hatten.

Nebenbei leide ich unter Schilddrüsenunterfunktion, Zeitlang war ich beim Endokrinologen da mein Bauchspwicheldrüse nicht richtig funktionierte musste ich Metformin einnehmen bis die erste Schwangerschaft erfolgte. In der Schwangerschaft hatte ich auch Schwangerschaftsdiabetis mit insulinpflicht.

Seit 10 Jahren litt ich unter Magenschmerzen und habe mich letztes Jahr durchgerungen im Septemet die Spiegelung durchzuführen. Dort hat man festgestellt das ich eine Magenschleimhautentzündung habe und der Eisenmangel damit zusammenhängen könnte. Nach der antibiotischen Medikamententherapie hat man erneut 1000 Infusion gegeben im Septemer/2016.

Nun ja komme ich zur aktuellen Situation. Ich habe Anfang Februar festgestellt das ich schwanger bin und mein FA hat Blut abgenommen da war Ferritin Wert bei über 200 ugl (wird es so geschrieben, entschuldigt mich falls falsch) dann wurde mit zwei Wochen Abstand erneut Blut abgenommen. Inzwischen drei und beim letzten Mal war mein Wert höher bei 278 Uhr.


Nun wurde ich zum Humangenetiker überwiesen, allerdings mache ich mir Sorgen um unser Baby. Kennt ihr euch mit aus ? Konnte in der Suche im Forum nicht diesbezüglich etwas finden.


Denn es soll jetzt der HFE Gen.untersucht werden.

Entschuldigt bitte falls ich etwas wirr geschrieben habe bin gedanklich etwas wuschig.

Vielen Dank wenn ihr bis hierhin gelesen habt. Danke im Voraus für die Rückmeldungen.

Lieben Gruß
Manuela
ManuEla
Frischling
Frischling
 
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Re: Guten Morgen, bin neu hab ein paar Fragen (schwanger)

Beitragvon Lia » Mi 5. Apr 2017, 10:53

Hallo ManuEla,

herzlich willkommen im Forum :winke

Mach Dir bezüglich Hämochromatose-Disposition nicht zu viele Gedanken.
Selbst wenn Du derzeit etwas leicht erhöhte Eisenspeicher hättest aufgrund Hämochromatose-Disposition oder zu vielen Eisen-Infusionen, ist Dein Eisenbedarf in der Schwangerschaft ohnehin erhöht. Ein Serumferritin von 200 oder auch 278 ng/ml ist zwar bei Dir auffällig, aber noch KEIN hochgradig erhöhter Wert. 200 ng/ml wird von den meisten Laboren als noch im Normbereich angegeben. Direkte eisenbedingte Organschäden sind erst bei viel viel höheren Eisenreserven zu erwarten.

Leicht erhöhtes Ferritin kann viele Ursachen haben und muss nicht Eisenüberladung bedeuten.
Hinweis auf Schwangerschaftsdiabetes besteht derzeit nicht? Bauchspeicheldrüse ok?
Alle anderen Laborwerte bis auf Ferritin unauffällig? Auch CRP?
Wie sehen andere Eisenwerte aus =Serumeisen und Transferrinsättigung ebenfalls erhöht?
Nur wenn diese beiden Eisenwerte erhöht sind, wäre eine erbliche Disposition für Hämochromatose (Typ1) wahrscheinlich, ansonsten gibt es eine andere Ursache für das leicht erhöhte Ferritin.

Ob die Eiseninfusionen Dir zu etwas viel Eisen reingepumpt haben, als die Magenschleimhautentzündung als vermutliche Ursache für Eisenmangel antibiotisch therapiert war, kann ich nicht beurteilen, dazu kenne ich mich zu wenig mit Eiseninfusionen aus. Ich weiss aber, dass es nach Infusion zumindest kurzfristig zu sehr hohem Serumferritin kommen kann, das eine Weile braucht, um wieder auf normal abzusinken. Es wird erklärt, dass es so ein kurzfristiges Eisenüberladungs-Depot brauche, weil Eisen bei Menschen mit chronischem Eisenmangel in der infusionsfreien Zeit ja wieder allmählich absinkt. Wenn bei Dir aber die Ursache für den Eisenmangel bereits behoben war (die Magenschleimhautentzündung abgeheilt) und dennoch viel Eisen ins System gepumpt wurde, halte ich Eiseninfusionen als Laie erstmal für eine wahrscheinliche Erklärung für leicht erhöhtes Ferritin, auch wenn Ferritin jetzt auf 278 gestiegen ist. Eisen sinkt nicht linear, der insgesamte Trend ist entscheidend. Wie hoch war Serumferritin nach der letzten Infusion?
Aber: ich kenne mich mit Eisenmangelthemen nicht gut aus und müsste mich speziell zu Eisneinfusionen belesen, um mehr sagen zu können.
Wenn bei Dir der Ferritin-Trend eindeutig nach oben geht, könnte das bei hoher Transferrinsättigung auf erbliche Disposition für Hämochromatose hindeuten.

Eiseninfusionen sind derzeit "in", können bei bestimmten Indikationen aber natürlich sehr sinnvoll sein. Es gibt Foren zu Eisenmangel von teils sehr umtriebigen Eiseninfusions-Befürwortern. Deren erfolgreiche Werbemethoden sehe ich allerdings kritisch. Dort aber sollte man genau wissen, wann diese hohen Serum-Ferritinwerte nach Infusion wieder auf Normalmaß sinken. Vielleicht könntest Du da mal nachfragen.

Der Gentest ist eine einfache Sache. Man nimmt etwas Blut ab wie bei anderen Laboruntersuchungen auch. Das schickt der Arzt in ein spezielles Labor und bald weisst Du, ob Du die genetische Disposition hast. Für Dich und Dein ungeborenes Kind ist bei einem hämochromatosebedingt erhöhtem Ferritin von 270 ng/ml keine Schädigung zu erwarten und Aderlässe bekämest Du sowieso nicht während der Schwangerschaft und bräuchtest Du auch nicht wegen des erhöhten Eisenbedarfs.
Was sagt denn Dein Arzt?
Hoffe, ich konnte Dir etwas die Sorge nehmen. :) Wenn Du Fragen hast, nur zu. :winken

Liebe Grüße

Lia
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