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  • Bild Titel: Die Hoffnung stirbt zuletzt...
    Autor: Schrotti
    Verfasst am: Di 30. Mai 2017, 05:00
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HC, Arthrose und Ernährung

Hier könnt Ihr alles reinschreiben, was mit Eisenüberladung und hereditärer Hämochromatose zu tun hat

Re: HC, Arthrose und Ernährung

Beitragvon pskau » Sa 9. Mär 2019, 19:52

Heute auf der Hundewiese, ganz kurz voller Sonnenschein :-)

Regenbogen.jpg

4000 Schritte ohne übermäßige Schmerzen 8)

:guck Ich hab spaßenshalber mal ermittelt, wie viele Kalorien mein "Spezialfrühstück" (Müsli mit Banane, Haferflocken, Handvoll Walnüsse, Handvoll Mandeln, 2 Esslöffel Leinsamen, 2 Esslöffel Braunhirsemehl mit wenig Soja-Ersatzjoghurt ungesüßt) hat: ca. 750 kcal, olala, autsch, das ist jede Menge.
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Re: HC, Arthrose und Ernährung

Beitragvon pskau » Do 14. Mär 2019, 16:45

In Sachen Ernährung kommen so langsam Heißhungergefühle auf. Gestern gab es Buchweizenbrei mit Zimt zum Frühstück – bäh bzw. ganz doll bäh. Wie immer in diesen Tagen: grüner Tee, Pfefferminze mit Ingwer, Kurkumatee, Kräutertee, Fencheltee, Leitungswasser.

Dafür (und das war geplant) gab es gestern Abend erst einen großen Kaffee, dann einen Riesenburger, also so richtig mit dem wertlosen Weißmehlbrötchen, dickem Rindfleisch Patty, Käse und Ketchup. Also Trash-Nahrung vom Feinsten + ein wenig Anstandsgrünzeug. Dazu ein lecker Kölsch. Jammy!

Lauftechnisch geht es langsam aufwärts, was bedeutet: keine akuten Schmerzen, sondern die gewohnten Anlaufschwierigkeiten. Bin ich dann mal unterwegs, wird es besser, ich kann die Füße wieder gerade ausgerichtet aufsetzen. Hab ich lang gesessen, geht es von vorne mit Anlaufschmerzen los.
2 mal meine KG-Gymnastikübungen diese Woche durchgezogen.
Schritte Q: 4.300/Tag.
Schritte KW 9.jpg

Schritte KW 10.jpg


Ohne meine Pillenhelferchen komme ich aber leider nicht aus. Hab jetzt nochmal auf Ibu gewechselt, damit sich die Diclowirksamkeit nicht ganz „abnutzt“.

Was mich seit neuestem quält sind kalte Knie. Kalte Füße hab ich schon seit Jahren nicht mehr, dafür abends unangenehm kalte Knie. Hat das von Euch auch jemand?
Eine Idee, was man dagegen tun kann, außer Wärmflasche auf die Knie?
lg pskau
PS: nur noch eine Woche bis Frühlingsanfang
PPS: nur noch 5 Wochen bis Ostern und dann esse ich EIER.
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Re: HC, Arthrose und Ernährung

Beitragvon pskau » Fr 15. Mär 2019, 18:30

Ich habe gerade ein sehr interessantes YouTube-Video aus der Reihe Quarks vom WDR gefunden.

Arthrose-Forschung: Diese Erkenntnis könnte endlich helfen | Quarks
https://www.youtube.com/watch?v=zqbabuM7iWI

Hier wurde im Knorpel ein Eiweiß names Syndecan 4 gefunden, welches eigentlich dem Knorpel nach Verletzungen bei der Regeneration helfen, aber auch mitverantwortlich für die Entwicklung von Arthrose, d.h. Abbau des Knorpels sein soll. Mäuse, die dieses Eiweiß nicht hatten, bekamen auch keine Arthrose.
Nun wird weiter geforscht, wie diese Erkenntnis in einen Therapieansatz umgesetzt werden könnte, jedoch sei nicht mit einem kurzfristigen Erfolg zu rechnen.

Aber grundsätzlich ein toller Gedanke, wenn Arthrose dann doch irgendwann geheilt werden könnte.
Hilft mir derzeit natürlich wenig, aber der Lichtblick ist auch schon was.

Erst mal mache ich weiter mit meiner GAT/entzündungshemmenden Ernährung.
Hier auch noch ein Kurzvideo aus der Quarks Reihe zum Thema:

Arthrose: Lebensmittel, die schaden oder heilen können | Quarks
https://www.youtube.com/watch?v=OftbyAM2VKk

Leider funkt es gestern und heute ganz ordentlich in meinen Sprunggelenken, hab am Mit. dann wohl doch bewegungsmäßig deutlich übertrieben. Am WE heißt es also wieder: Gelenke schonen.
Der Rückgang der Schmerzen scheint nach meinem Empfinden deutlich schneller zu gehen, somit bleibe ich optimistisch.

LG pskau
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Re: HC, Arthrose und Ernährung

Beitragvon Manes » Sa 16. Mär 2019, 20:50

Einen Zahn muss ich Dir leider ziehen.
Arthrose ist nicht heilbar. Dabei handelt es sich um degenerative Knochenveränderungen.

Die Frae ist, ob man dieses Eiweiß unschädlich mache kann, wenn ja, dann wäre zumindest einem Beginn bzw dem Fortschreiten der Arthrose ein Ende gesetzt.

Jetzt haben wir aber schon zwei Eiweißprobleme, Zum einen, dass wir das Syndecan4 loswerden wollen und parallel dazu eigentlich das Hepcidin substituieren zu wollen.
Da bin ihc mal gespannt, was eher gelingt. I tippe auf das Hepcidin.

lg

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Re: HC, Arthrose und Ernährung

Beitragvon Fry » Do 21. Mär 2019, 18:15

Hallo pskau

Leider kann ich nichts konstruktives zu dem Thema beitragen, möchte mich aber für Deine Ausführungen und insbesondere auch die beiden Clips von Quarks bedanken. Auch wenn es halt keine Handlungsanweisungen gibt, die einem eine Verbesserung garantieren, so hilft es doch das Bild seiner Krankheit abzurunden und für sich selbst einen Weg zu finden, wie man damit umgeht und wie man alles einordnet.

Meine HHC habe ich gut im Griff, nur die Kniegelenksarthrose ist derzeit nervend.

Viele Grüße
Fry
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Re: HC, Arthrose und Ernährung

Beitragvon pskau » So 24. Mär 2019, 20:30

Hallo zusammen,

Zeit für einen winzigen, weiteren Zwischenbericht.
Noch immer futtere ich in der Hauptsache Gemüse, basische Lebensmittel, Nüsse und zu wenig Obst. Ich vermeide weitestgehend tierische Produkte sowie Weizenprodukte, Kaffee und Süßkram.
Es gab jedoch zwischendurch mal Fisch, gestern Abend ein wenig Hühnchen, ein Glas Rotwein und nachmittags Kekse, Kaffee und Kuchen.
Wir haben nämlich vorher 6 Std. Laminat verlegt mit 4 trickie Stellen (einragende Ecken) weil - natürlich ist das Zimmer nicht rechteckig. Aber dann waren wir fertig, hat alles gut geklappt. Ich hatte meine Knochen vergessen, es tat nichts weh obwohl rauf, runter auf den Boden, hocken, messen, sägen, aufstehen, ... Ihr wisst was ich meine.
Nach getaner Arbeit ein Spaziergang ins nächste Café und als Belohnung ein Pott Kaffee und leckeren Kuchen.
Heute Morgen - Knochen nicht anders als sonst in den letzten Wochen, also alles gut soweit bzw. nichts akut entzündet. Schmerzpille ist aber leider weiterhin täglich angesagt.
Gewicht: ziemlich konstant, max. 1 kg weniger.

Auch heute Morgen Heißhunger auf ein weichgekochtes Ei, also auch das gegessen, vielleicht braucht es mein Körper gerade, heute Abend gibt es Gemüse-Pizza mit Dinkelmehl und Ersatz-Käse. Mal testen, ob man das essen kann.
Auf Schpocht hab ich heute verzichtet, sonst mache ich brav mindestens 3 mal/Woche meine Gymnastik, die in der Hauptsache Übungen meiner Physio enthält zunehmend aber auch Übungen, die ich auf diversen Arthrose - wir tunen es einfach weg, ist doch ganz easy - Seiten entdeckt habe und die mir ganz sinnvoll und gelenkschonend erscheinen.

Zunehmend werde ich aber aggressiv, wenn ich auf solchen Guroseiten sehe oder lese: nur ein paar Wochen die Ernährung umgestellt und/oder ein paar Übungen gemacht und schon sind die Schmerzen wie weggeblasen. Maximal noch ein bisschen Creme und alles ist in Butter. Opa spielt wieder Fußball, Oma tollt mit dem Enkel, Frau joggt wieder mit federndem Schritt.
Alles ganz toll - ich könnte kotzen.

Danke Manni (klar, ist mir bewusst und wenn etwas in 10 oder 20 Jahren gefunden würde, hab ich jetzt herzlich wenig davon, trotzdem- der Gedanke ist nett und angenehm), danke Fry für Eure Kommentare.
LG pskau - weitere Kommentare, Erfahrungen oder Tipps sind herzlich willkommen -

PS: Seit Anfang des Jahres bin ich lt. Schrittzähler 180 km zu Fuß gegangen
pskau
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Re: HC, Arthrose und Ernährung

Beitragvon pskau » Di 26. Mär 2019, 20:02

kurzer Nachtrag:
Die Gemüse-Pizza mit Dinkelmehl und Ersatz-Käse war nix, aber so was von misslungen. Boden ist nicht aufgegangen, dieser Ersatzkäse (nannte man wohl vor Jahren Analogkäse, wollte keiner haben, nun wird das mit dreifachem Preis als veganes Superprodukt verkauft) ist nach meinem Geschmack zunehmend ungenießbar. Selbst mein Hund lehnt das Zeug ab und sonst frisst er fast alles.
pskau
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Re: HC, Arthrose und Ernährung

Beitragvon pskau » Mi 27. Mär 2019, 19:46

Wer sich für noch mehr informative bzw. sachliche Videos (oder die m.E. dazu zählen) für einen Überblick zu möglichen Therapien bei Arthrose interessiert, der könnte sich dieses von Dr. Weigl (oder der "Blumenstraußdoktor- nein Scherz!) ansehen:

Knorpelschaden und Arthrose ganzheitlich therapieren // Faszientraining, Ernährung, Medikamente, TEP
https://www.youtube.com/watch?v=qcbSudpdD5E
Arthrose & Arthrose-Lüge 2.0 Meine 5 Tipps bei Arthrose Garantierte Reduktion Arthroseschmerzen Titel vielleicht ein wenig reißerisch
https://www.youtube.com/watch?v=k9XgKrK-Hpg

Nichts wirklich Neues, aber gut (nur meine Meinung natürlich) zusammengestellt. Ein anderes Video aus dieser Reihe erläutert die verschiedenen Medikamente, die üblicherweise verschrieben werden nach Art, Wirkungsweise, Nebenwirkungen etc.

Kurzer Zwischenstand meines Befindens: ich habe den Eindruck, je wärmer und trockener das Wetter, desto besser geht es meinen Knochen.
Ansich ja nichts Neues, nur hatte ich bislang nicht den Eindruck, wetterfühlig zu sein. Ob das jetzt tatsächlich bei mir so ist, oder ob ich mir das nur einbilde bzw. einrede, weil ich drüber nachdenke, kann ich allerdings nicht verlässlich sagen.
Grundsätzlich sind mir Aussagen oder vermeintliche Feststellungen, die man nicht messen und nachprüfen kann, ein Greul.
Messbar ist - weiterhin täglich 1 Tab. Diclofenac erforderlich.

Fast 2 Monate halte ich schon die weitestgehend basenorientierte Ernährung durch, nah wenn das keine Leistung ist. (Bis Ostern ist nicht mehr weit :megafroi )
Die nächsten 3 Wochen werden allerdings eine harte Belastungsprüfung, ich werde alle Hundespaziergänge selbst machen müssen, ich hoffe inständig, dass meine Gelenke das mitmachen. Ansonsten: der arme Hund!)
LG pskau
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Re: HC, Arthrose und Ernährung

Beitragvon pskau » Sa 27. Apr 2019, 18:30

Mein persönliches Fazit nach 2,5 Monaten:

Ernährung: basisch betont, d.h. Gemüse, Pilze, Reis, Kartoffeln, Kochsahne aus Soya, Kräuter frisch und getrocknet, etc.
mein Spezialmüsli am Morgen: Obst (immer zu wenig), Nüsse, Soja-Ersatzghurt, Haferflocken, Leinsamen geschrotet, Braunhirsemehl,
literweise Tee (grüner Tee, Pfefferminztee mit Ingwer, Kräutertee, Fencheltee u.a.)
literweise Leitungswasser, täglich Magnesiumtablette, D3 Tablette, wenn ich sie nicht vergessen habe.
wenig Brot (Vollkorn, kein/kaum Weizen) mit Mandelfrischkäseersatzprodukt, Leberwurstersatzprodukt aus Erbsen,
kaum Kaffee,
kaum Süßes (max. Handvollprinzip), kaum Schokolade und wenn dann dunkle Schokolade, insgesamt wenig sichtbarer Zucker
Wenig tierisches: 1 – 2 mal pro Woche wenig Pute oder Fisch
Besondere Anlässe: „normales oder "Trash"-Essen“ 3 - 4 mal in 2,5 Monaten
Alkohol: so gut wie nichts (1 – 2 Gläser Wein oder Bier/Woche, wenn es hoch kommt)

Gewicht: 1 – 2 kg weniger

Bewegung: Q 4000 – 6000 Schritte mit mehr oder weniger Qualen, viel frische Luft

Sport: Übungen von der KG, die letzten 2 Wochen vor dem Urlaub + 30 min Ergometer leichte – mittlere Stufen
Kraft: Ich habe den Eindruck von immer weniger Kraft in den Beinen, richtig konkret festmachen kann ich das aber nicht.

Medikamente: täglich 75 mg Diclophenac oder wahlweise auch mal Aspirin oder Ibu, ohne geht es einfach nicht

Schmerzen: keine positive Verbesserung! deutliche Anlaufschmerzen morgens und nach jeder Ruhe-/Sitzphase in den OSG, darüber hinaus Muskulatur vor allem im Schienbein
Arthrose ist „ruhig“, Gelenke sind nicht allzu geschwollen

Haut: neue Schuppenflechtenplacken tauchen hier und da auf, also völlig unverändert

Ostern: Rückkehr zu „normalem“ Essen. Nach ca. 1 Woche keine spürbare Veränderung in meinem Befinden. Eier gegessen, Fleisch gegessen, Kekse gegessen, ColorRado geplündert, Schokolade gegessen, Eis gegessen.… Viel gelaufen, dabei viel Aua, Urlaub genossen


Zusammenfassung: mit meiner Ernährungsumstellung habe ich keine merklichen Verbesserungen meines Bewegungsapparates erzielt.
Dies deckt sich mit der Erfahrung einer Bekannten, wie sie mir bei einer zufälligen Begegnung erzählte. Eine weitere Bekannte meint Verschlechterungen ihrer Rücken- und Knieprobleme nach Fleischgenuss zu verspüren.
Aber: Nach Kontrolle meines Schrittzählers stelle ich fest, dass ich meine durchschnittliche Schrittanzahl fast verdoppelt habe und auch schon mal 7 bis 10 km am Tag gelaufen bin. In ein paar Wochen werde ich berichten, ob ich das Bewegungs-Niveau auf diesem Level in etwa beibehalten kann oder nicht.

Tja, und was noch? Vielleicht noch mal Hyaluronspritzen ohne Cortisonbeimengungen,
Mal vorstellig werden in einer Klinik wg. künstlichen Gelenken?

Zunächst einmal kann ich mir auf die Schulter klopfen: ich habe es versucht
Zuletzt geändert von pskau am Mi 1. Mai 2019, 19:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: HC, Arthrose und Ernährung

Beitragvon halli01 » Sa 27. Apr 2019, 21:18

Großes Lob! Dein Ernährungsversuch kostet ja schon eine große Portion Überwindung und Selbstdisziplin. Schade, dass es nichts gebracht hat - wäre ja schöne gewesen. Dann hoffe ich aber, dass so manches Leckeres Nichtbasisches jetzt wieder richtig gut schmeckt und bei allen Auas das Lebens verschönert. Schönes WE!
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Re: HC, Arthrose und Ernährung

Beitragvon pskau » Mo 29. Apr 2019, 10:40

In der Tat: Man glaubt gar nicht, wie so richtig gut ein Ei schmecken kann und wie unglaublich lecker ein gegrilltes Lammfilet ist. Und dunkel gebackenes, ganz frisches Weizenmischbrot mit altem Gauda ist ein Gedicht. Und frische Scholle nach Büsumer Art mit Krabben und Salzkartoffeln waren im Urlaub auch ein echtes Highlight.
Komischerweise bin ich jetzt nicht gleich auf die Süßwaren gesprungen, Kekse (die mit der Schokoladenschicht mit dem Prinzen drauf (meine Lieblingskekse)) - ok ein paar, dann war aber wieder gut.
Manche der nun so lang vermissten aber sonst üblichen Lebensmittel schmecken nun wieder so richtig, richtig wunderbar und ich weis sie jetzt wieder so richtig zu schätzen.

Schmerzfreiheit hätte mir aber noch mehr Freude bereitet
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Re: HC, Arthrose und Ernährung

Beitragvon pskau » Mi 1. Mai 2019, 19:26

Ihr lieben fleißigen Schreiber und vor allem fleißigen Mitleser:
Bestimmt hat der eine oder andere mit Gelenkschmerzen sich schon mal mit Ernährungsfragen und der potentiellen Auswirkung von Ernährung auf die Gelenkprobleme bzw. -zustände beschäftigt.
Das Netz ist voll davon, zufällige Gespräche in meinem Umfeld brachten auch 2 Aussagen (Eigentests) zu Tage (allerdings keine HC'ler).
In fast jeder Neuvorstellung von HC-Betroffenen hier ist zu lesen, dass zunehmende Gelenkprobleme den Gang zum Arzt und das Forschen nach möglichen Ursachen forciert hatten.

Ich würde wirklich gerne von unserer HC-Gemeinde erfahren, ob Ernährungsumstellung (in welche Richtung, was wurde geändert) im individuellen Fall etwas für die Verbesserung der Gelenksituation gebracht hat oder nicht.
Vielleicht fassen sich die fleißigen Mitleser einmal ein Herz und beschreiben möglichst sachlich ob und was sie über welchen Zeitraum umgestellt haben und was das Ergebnis war.

Wie schon in meinem allerersten Beitrag betont, möchte ich hier KEINEN Glaubenskrieg von verschiedenen Ernährungsweisen vom Zaun brechen!
Aber vielleicht kann der ein oder andere Hinweise/Anregungen für die Verbesserung der eigenen, individuellen Gelenksituation erhalten.

Liebe Grüße pskau
Ihr merkt, so ganz habe ich mit dem Thema noch nicht abgeschlossen, insbesondere, nachdem ich meinen Schrittzähler etwas näher betrachtet habe. In ein paar Wochen gibt es also ein weiteres Fazit nach der Rückkehr zu meiner ganz "normalen" und üblichen Ernährungsweise. Meine Familie ist auf jeden Fall erleichtert, dass es zunächst wieder ganz "normales" bzw. bei uns übliches Essen gibt.
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Re: HC, Arthrose und Ernährung

Beitragvon wolle » Do 2. Mai 2019, 10:38

Hallo pskau,

ich werde mich wohl die nächste Zeit mit Arthrose näher beschäftigen müssen!

Weil ich siehe auch mein Frustbeitrag und Tagebuch, ich mit Talus - Fraktur,
nach 2 Wochen, entdeckt durch CT endlich mit Walker und Krücken versorgt wurde,
und den Fuß nicht belasten darf .... - in Kurzform!

Meine persönliche Meinung,
so wie mir gesagt und selber gelesen habe,
denke ich mal, dass in erster Linie das Gewicht und der Druck, welche auf den
entsprechenden Gelenken lastet die größte Rolle spielt (Abnutzung durch Reibung).

In wie weit da eine Ernährungsumstellung einfluss hat,
kann ich mir nicht so recht vorstellen,
mit der Ausnahme, dass / wenn diese zu einer Gewichtsreduzierung führt.

Vielleicht liege ich damit auch daneben.
Ich denke das Problem ist, dass man sich damit erst intensiv beschäftigt,
wenn man betroffen ist.
Und nun ja, ich schwarz auf weiß die Diagnose habe, jedoch meine früheren Schmerzen,
nach Diagnose ... in den Kniegelenken ... wieder weg gegangen sind,
durch AL, Sport und Bewegung, Schuheinlagen ... habe ich das wohl keiner Beachtung mehr geschenkt,
bis halt zum Umknicker, - der nun auch die Athrose bestätigt!

Also, werde ich mal sehen was jetzt auf mich zu kommt,
und die Fraktur wieder hoffentlich gut verheilt ist,
denn was daraus resultieren kann, ...
(google lässt grüßen, - Rat vom Arzt des Vertrauens ist besser!)

Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute!

:winke wolle :hallo
LG Wolle
Mein HC Tagebuch: magic_viewtopic.php?f=83&t=352



Meine Daten:
Heteor H63D; Ferritin 1160/Transferin 289/ -sättigung 49%/ Eisen 35,4(2005) - Diabetes (09.2012) -
Abstinent (ab 2010 ) - Nichtraucher (auch schon ganz schön lange ) jetzt Erhaltungs-AL´s ( 56 / 25275 [gesamt Al / ml.] )
Stand: 12.2016
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Re: HC, Arthrose und Ernährung

Beitragvon pskau » Di 14. Mai 2019, 19:01

wolle hat geschrieben:...
Meine persönliche Meinung,
so wie mir gesagt und selber gelesen habe,
denke ich mal, dass in erster Linie das Gewicht und der Druck, welche auf den
entsprechenden Gelenken lastet die größte Rolle spielt (Abnutzung durch Reibung).

In wie weit da eine Ernährungsumstellung einfluss hat,
kann ich mir nicht so recht vorstellen,
mit der Ausnahme, dass / wenn diese zu einer Gewichtsreduzierung führt.

....
:winke wolle :hallo


Bei den unteren Extremitäten hat bestimmt das Gewicht einen von vielen Einflüssen, wäre komisch wenn nicht.
Jedoch Arme-, Hände- und Finger-Arthrosen können m. E. nichts mit dem Gewicht zu tun haben.
Und verstärkte Abnutzung als hauptsächlich Schreibtischtäter kann ich mir jetzt auch nicht vorstellen.

Es ist ein Elend, her mit dem 3-D-Drucker für maßangefertigten Knorpel aus körpereigenen Zellen!!!

Wie immer liebe Grüße ins derzeit stumme Forum
pskau
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Re: HC, Arthrose und Ernährung

Beitragvon pskau » So 23. Jun 2019, 17:13

Hallo zusammen,
ich hatte versprochen weiter zu berichten, also...
Tja, was soll ich sagen nach knapp 2 Monaten "Normalernährung" und mehreren Monaten ohne weitere Hyaluronspritzen (die letzte Ende Jan):
In meinen Sprunggelenken knackt und knirscht es gewaltig bei jeder Bewegung unter Belastung.
Gelaufen bin ich trotzdem - ihr wisst: der Hund.
Die Quittung habe ich natürlich bekommen: derzeit kann ich kaum laufen, bei jedem Schritt schmerzt das Schienbein auf der einen und die Achillessehne auf der anderen Seite. Und die Muskeln "quieken", weil ich so rumeier.
Aber ich habe einen neuen Spruch kreiert:
Humpeln auf hohem Niveau.

Das Schrittergebnis sieht wie folgt aus:
2019-06-24 Schrittzähler.jpg


Nicht zu sehen ist natürlich das jeweilige Schmerzlevel. Sicher ist nur: wenns richtig weh tut, reduzieren sich meine Wege (natürlich) auf das absolut notwendige, die Aussagekraft ist trotzdem äußerst begrenzt.

Was also tun? Morgen mal (wieder) den Doc anrufen. (Gestern extra Salat gefuttert, weil so schön basisch :-)
LG pskau - ich werde berichten
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