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Alles über Magnesiummangel

Hier könnt Ihr alles reinschreiben, was nicht direkt mit Hämochromatose zu tun hat.

Alles über Magnesiummangel

Beitragvon Steffanie » Fr 8. Jun 2018, 05:40

Hallo,

Wer kann mir was zum Thema Magnesiummangel sagen. Ich wollte mich darüber informieren, weil bei mir eben der Mangel festgestellt wurde. Jetzt will ich einfach alles darüber wissen.Wer kennt sich da aus? Ich freue mich sehr über eure Antworten.
Steffanie
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Re: Alles über Magnesiummangel

Beitragvon Lia » Sa 9. Jun 2018, 12:02

Hallo Steffanie,

herzlich willkommen im Forum :winke,

wer hat den Mangel festgestellt? Bestehen Symptome?

Einige Informationen, die für mitlesende Hämochromatose-Patienten von besonderer Bedeutung sind, findest Du in diesem Beitrag + paar einigermaßen seriöse Links zu Magnesium-Mangel, wo Du Dich gut selbst belesen kannst zu Symptomen, Diagnostik und Therapie.
Kannst auch googeln, es gibt viele Seiten darüber allerdings findest Du in den Suchmaschinen auch diverse Seiten mit kommerziellem Interesse an Magnesiumeinnahme.

Magnesium kann die Bioverfügbarkeit von Eisen senken, da es die Eisenaufnahme aus der Nahrung hindert.
Ein Magnesium-Mangel kann entstehen durch verminderte Aufnahme, erhöhten Verbrauch, Verlusten im Magen-Darmtrakt oder Verluste über die Niere
-Verminderte Aufnahme/bzw Verluste im Magen-Darmtrakt: z.B. Mangelernährung z.B. best. Diäten oder Mangelernährung bei älteren Menschen, chron. übermäßiger Alkoholkonsum und die Dauereinnahme bestimmte Medikamente, so kann die Dauereinnahme von Protonenpumpenhemmern (=Protonenpumpeninhibitoren schweren Magnesiummangel verursachen.). Protonenpumpeninhibitoren senken ebenfalls die Eisenaufnahme aus der Nahrung und werden von manchen Ärzten als Medikament empfohlen, um die Eisenaufnahme von Hämochromatose-Patienten etwas zu senken. Solche Dauereinnahme sehe ich kritisch und halte mehr davon, einen zusätzlichen Aderlass einzuplanen.
Chronischer Durchfall, Erkrankungen mit Entfernung von Darmabschnitten
-Erhöhter Verbrauch: Schwangerschaft, starkes Schwitzen (z.B. bei Sportlern oder Erkrankungen, die mit vermehrtem Schwitzen einhergehen). Auch Stress wird als Faktor mit erhöhtem Verbrauch gesehen.
-Verluste über die Niere: z.B. bei Diabetikern, bei Hyperkalzämie, durch dauernde Einnahme von Diuretika oder nierenschädlichen Medikamenten (z.B. Ciclosporin, Amphotericin B, Aminoglykoside.
Auch Glukocortikoide (=Kortisonmedikamente) und orale Verhütungsmittel (" die Pille") können einen Magnesiummangel verursachen.

Welche Patientengruppen mit Hämochromatose haben ein erhöhtes Risiko für einen Magnesium-Mangel bzw welche Patientengruppen können von einer Magnesium-Gabe profitieren?
U.a. Patienten mit unkontrolliertem Diabetes, mit erworbener Hämochromatose bei metabolischem Syndrom, bei Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen. Patienten mit chronisch erhöhtem Alkoholkonsum.
Patienten mit Herzinsuffizienz, mit Osteoporose, oder Hämochromatose-Patienten, die dauerhaft Protonenpumpenhemmer einnehmen.
(Evtl) Patienten mit Depression oder Patienten mit Polyneuropathie oder mit Restles-Legs-Syndrom.

Quellen und Links
gut laienverständlich: http://www.medizinfo.de/endokrinologie/ ... nesium.htm
eher in Medizindeutsch :wink: :
https://www.msdmanuals.com/de-de/profi/ ... i%C3%A4mie
https://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Magnesium
http://news.doccheck.com/de/203550/wie- ... -maerchen/
http://news.doccheck.com/de/162566/die- ... eberdosis/

Protonenpumpenhemmer:
https://www.fda.gov/drugs/drugsafety/ucm245011.htm
https://www.arznei-telegramm.de/html/ht ... 009098_02k


Liebe Grüße

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Re: Alles über Magnesiummangel

Beitragvon FranziskaPP » Sa 9. Jun 2018, 19:53

Hallo,

also wenn du zu diesen Thema Informationen suchst, dann kann ich dir das empfehlen:edit Admin2 Werbelink entfernt. Da kannst du sehr viel erfahren. Dennoch würde ich dir raten, wenn der Verdacht besteht, dann solltest du einen Arzt aufsuchen und einen eventuellen Mangel diagnostizieren lassen. Aber dennoch kann es nicht schaden, dich in die Sache einzulesen.
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Re: Alles über Magnesiummangel

Beitragvon Admin2 » Sa 9. Jun 2018, 20:54

Zufälle gibts, die gibts gar nicht. :wink: Beide User frisch neu registriert und just beide diesselbe PLZ.
Werbelink mit Produktempfehlungen wurde entfernt.
Dieses Forum soll werbefrei sein und unterstützt daher keine kommerziellen Interessen.
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Re: Alles über Magnesiummangel

Beitragvon Konrad » Sa 9. Jun 2018, 21:07

Admin2 hat geschrieben:Zufälle gibts, die gibts gar nicht. :wink: Beide User frisch neu registriert und just beide diesselbe PLZ.
Werbelink mit Produktempfehlungen wurde entfernt.
Dieses Forum soll werbefrei sein und unterstützt daher keine kommerziellen Interessen.

:daumen
Hab' mir schon beim ersten Posting sowas gedacht.
Wer schreibt in seinem ersten Beitrag für ein HC-Forum überhaupt nichts über seine Krankheit?
Die Spamflut bei der Email wird auch immer schlimmer.
Ich muß derzeit durchschnittlich 10-15 Spammails pro Tag entfernen.
Irgendwie scheint der Spamfilter nicht mehr zu funktionieren.
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Re: Alles über Magnesiummangel

Beitragvon Lia » Sa 9. Jun 2018, 21:28

Hallo Konrad,
ja, ich finde auch, es wird schlimmer. Nun wird sogar unserer kleines Nischenforum interessant für die Szene.
Fand das auch seltsam, drum kam von mir auch eine extra auf Hämochromatose-Themen zugeschneiderte Antwort + Googlehinweis auf kommerzielle Interessen :hua

Dir ein schönes Wochenende :faul und
liebe Grüße

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Re: Alles über Magnesiummangel

Beitragvon Konrad » So 10. Jun 2018, 10:36

Hallo Lia,
glücklicherweise ist das Thema unabhängig vom Thread-Starter wichtig, so daß deine Mühe nicht umsonst war. :daumen

Für mich war neu, daß Kortison einen Magnesiummangel verursachen kann.
Den Kaliummangel unter Kortison kennt man ja.
Ich muß z.Zt. wegen meiner Pollenallergie ein Kortisonspray verwenden.
Der Serumkaliumwert hat sich auch leicht erniedrigt, was zu erwarten war.
Erstaunlicherweise hat sich aber der Serummagnesiumwert erhöht und ist so hoch, wie noch nie.
Und dies, obwohl ich z.Zt. mal wieder hundsgemeine Muskelkrämpfe im großen Zeh habe. :(

Da sieht man mal wieder, daß Serumwerte für die Beurteilung von intrazellulären Mangelzuständen wenig geeignet sind.
Habe daher etwas recherchiert und einen Artikel gelesen, der davon berichtete, daß unter Stress der Serummagnesiumwert falsch erhöht angezeigt werden kann.
Vermutlich hängt dies mit dem Kortisolwert zusammen, was auch die Erhöhung unter Kortison erklären würde.

Es könnte aber auch ein fehlerhafter Laborwert sein.
Mir ist mittlerweile dieses ganze System zur Ermittlung von medizinischen Meßwerten sehr suspekt.
Es gibt so viele Möglichkeiten falsche Werte zu produzieren und fast keine durchgängige Qualitätskontrolle, die die Validität der Werte bestätigen könnte. Dabei ist schon die Präanalytik, also die Blutentnahme und -aufbereitung, der erste Verfälschungsherd, dessen Einfluß man nur schwer in den Ergebnissen erkennen kann.
Manchmal schreiben die Labore, daß das Material hämolytisch war, dann weiß man, daß die Werte mit Vorsicht zu interpretieren sind. Oft sieht man aber nur am überhöhten Kaliumwert, daß offensichtlich schon ein Zellzerfall eingesetzt hat.
Laborwerte suggerieren eine scheinbare Objektivität, die tatsächlich oftmals nur eine Illusion ist.

Zurück zum Magnesium.
Mir ist nach wie vor nicht klar, ob es eine zuverlässige Methode bzw. Laborwert gibt, mit dem man einen Magnesiummangel erkennen kann.

LG, Konrad :winken
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Re: Alles über Magnesiummangel

Beitragvon Hedgehog » Mo 11. Jun 2018, 10:59

Ich nehme seit 2-3 Jahren Magnesium Tabletten, weil ich von Versuche (Untersuchungen? Eine Studie? Mein Deutsch ist noch nicht so richtig wach!) gelesen habe, wo deutlich gezeigt wurde, dass Magnesium eine Wirkung auf Migraine hatte. Derzeit litt ich gerade viel öfter und deutlicher als früher unter Migraine, dachte also, es mit Magnesium Zusatz zu versuchen. Zwar ist das nicht gerade Wissenschaftlich von mir, da nicht mit Tabletten sondern mit Injektionen experimentiert wurde. Es ist mir auch sehr undeutlich, welche Magnesiumsorte das Beste ist / sich am besten vom Körper aufnehmen und verwenden lässt. (so wechsle ich mal die Sorten, je nachdem, welche gerade preisgünstig sind!). Doch habe ich nicht so oft Migraine, und Kopfschmerzen überhaupt sind nicht so lästig. Das kann natürlich Zufall sein, da solche Probleme bei mir eh unberechenbar sind, so wie die Hormone, die sie oft beeinflussen. Ich merke aber auch, dass die Magnesium Tabletten hilfreich bei Darmträgheit sind. Verschiedene Magen und Darm Probleme scheinen häufig bei Hämochromatose aufzutreten, so könnte Magnesium Zugabe gut sein? Ich benutze auch mal Magnesiumflocken im Vollbad, wenn ich mehr als sonst unter Gelenk- und Muskelschmerzen leide: durch die Haut soll sich Magnesium besonders gut aufnehmen lassen. ist aber Zeitaufwendiger, als eine Tablette zu schlucken!
Nun habe ich aber auch Zweifel: es heißt doch immer wieder, wir sollten solche Nahrungszusatz Tabletten nur dann benutzen, wenn eine Mangel bewiesen ist. So wie ich es verstanden habe, gibt es aber keine eindeutiger Untersuchung, die klar auf Magnesiummangel zeigt. Hat jemand Probleme von zu viel Magnesium bekommen?

In der intensiven Aderlass Phase habe ich auch mit Multivitaminen begonnen, weil ich dachte, es geht ja nicht nur Eisen verloren, und ich habe sie einfach 'sicherheitshalber' weiterhin genommen. Ich bin ja oft immer noch müde. Erst beinahe 4 Jahre nach meinem letzten Aderlass ist bei mir Ferritin wieder zu steigen begonnen, so dachte ich bisher, es sei doch gut, die Nahrung so zu unterstutzen. Doch steckt auch Vitamin C drin….
Es ist doch so schön, glauben zu können, dass man sich was Gutes tut und nicht einfach hilflos dasitzt und sich von Schmerzen und Depressionen angreifen lässt! Aber wenn solche 'Hilfsmittel' eher schlecht sind...was dann? Es geht ja nicht immer, alles zu messen und genau zu wissen. Mich interessiert es, wie ihr generell mit Vitaminzusätze umgeht und was für Gedanken ihr euch darüber macht. Lia hat ja recht: es ist so leicht, durch Werbung beeinflusst zu werden!
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Re: Alles über Magnesiummangel

Beitragvon Konrad » Mo 11. Jun 2018, 16:22

Hedgehog hat geschrieben:Hat jemand Probleme von zu viel Magnesium bekommen?

Yep. Ich bekomme von zuviel Magnesium Kopfschmerzen.
Wenn man Magnesium gegen Kopfschmerzen nimmt, sollte man aufpassen, "not to over-egg the pudding". :mrgreen
Sonst verstärkt man eher die Beschwerden.
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Re: Alles über Magnesiummangel

Beitragvon Hedgehog » Sa 16. Jun 2018, 20:52

Interessant. Hast du mehr Magnesium als empfohlen zu dir genommen? Oder ist es dir leicht, auch vom Essen zu viel Magnesium zu haben? Ob es bei der Magnesiumaufnahme etwas ausmacht, wie viel Eisen gerade gespeichert ist / den Leber belastet?
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Re: Alles über Magnesiummangel

Beitragvon Konrad » Do 21. Jun 2018, 10:27

Hedgehog hat geschrieben:Interessant. Hast du mehr Magnesium als empfohlen zu dir genommen? Oder ist es dir leicht, auch vom Essen zu viel Magnesium zu haben? Ob es bei der Magnesiumaufnahme etwas ausmacht, wie viel Eisen gerade gespeichert ist / den Leber belastet?


Nein, soweit ich mich erinnern kann, habe ich die empfohlenen Werte nicht überschritten.
Es ist ein paar Jahre her und ich habe ein anderes Präparat genommen, von dem der bekannte Hersteller aus Tutzing sagt, es sei besonders verträglich. Es waren Dragees, die sich erst im Dünndarm auflösen, eine Mischung aus Magnesiumgluconat und Magnesiumcitrat. Der Hersteller hat inzwischen die Zusammensetzung etwas geändert.
Ich verwende aber schon länger einfaches Magnesiumcitrat in Pulverform.

Ich halte diese Angaben über die zulässigen Mengen für fragwürdig, da die Resorption von vielen Faktoren beeinflusst wird.
Außerdem ändern sich im Jahresrhythmus die Hinweise, was man alles nicht zusammen nehmen darf. :roll
Ich glaube, da muß jeder sein individuelles Nutzungsprofil ermitteln.
Bei mir spielt da noch zusätzlich meine Pollenallergie eine Rolle, da Histamin den Flüssigkeitshaushalt des Körpers durcheinander bringt. Neben Kalzium muß man da auch Kalium im Auge behalten.

Ich habe beispielsweise herausgefunden, daß ich bei Einnahme von Magnesium zunehmend Herzflimmern bekomme, dies aber verhindern kann, wenn ich kaliumreiche Nahrungsmittel esse.
Topkandidat ist Marillenkonfitüre. *mjam* :mrgreen
Habe mal vor einer Blutentnahme aus Versehen gefrühstückt (mit Marillenkonfitüre), der Kaliumwert im Serum war unglaublich.

Ob und wie das gespeicherte Eisen in der Leber einen Einfluß auf die Magnesiumresorption hat, weiß ich nicht.
Vielleicht hat Lia da Informationen. :winken

LG, Konrad
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Re: Alles über Magnesiummangel

Beitragvon Tine2016 » Fr 22. Jun 2018, 18:57

Hallo alle miteinander,

ich hatte bis vor gut einem Jahr immer wieder mit Migräne zu kämpfen. Seit bei mir rauskam, dass ich Hämochromatose habe, nehme ich jeden Tag 300 mg Magnesium. März letzten Jahres hatte ich meine letzte Migräne und habe nachts auch keine Wadenkrämpfe mehr. Mir hilft es also ungemein, dass ich jeden Tag Magnesium nehme. Mir hat eine Ärztin gesagt, dass es auf das Magnesium ankommt, ob es hilft. Es gibt da wohl Unterschiede und bei manche Arten nimmt der Körper diese kaum auf. Das sind wohl vor allem die in den Brausetabletten, die man überall kaufen kann. Ich nehme Tabletten aus der Apotheke.

Liebe Grüße Tine
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Re: Alles über Magnesiummangel

Beitragvon Hedgehog » Sa 23. Jun 2018, 16:28

Tine, welche Form von Magnesium ist in Deinen Tabletten drin? Zum Beispiel Magnesiumcitrat / Magnesiumoxid / sonst etwas?
Und Konrad, Du schreibst "Ich verwende aber schon länger einfaches Magnesiumcitrat in Pulverform." Ist das dieselbe, was man auch im Bad verwenden kann? Wie viel davon nimmst Du ein? Und es ist mir neu, dass Pollenallergie etwas damit zu tun haben kann. Willst Du etwa damit sagen, dass man bei der Einnahme von Antihistamin Tabletten eventuell mehr oder weniger Magnesium als sonst zu sich nehmen sollte?
Schade, dass es nicht möglich ist, recht wissenschaftlich zu experimentieren. Ich möchte mich halbieren können, um die eine Hälfte mit und die andere Hälfte ohne Behandlung zu lassen, wenn ich irgendeine Tablette oder sonst etwas ausprobieren will! Nur so könnte ich ausschließen, dass eine eventuelle Verbesserung Zufall war. So viele Beschwerden schwanken ja mit dem Wetter / mit Stress / wenn man sich ein bisschen anders ernährt/ auch einfach mit der Zeit...
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Re: Alles über Magnesiummangel

Beitragvon Konrad » So 24. Jun 2018, 11:28

Hedgehog hat geschrieben:Und Konrad, Du schreibst "Ich verwende aber schon länger einfaches Magnesiumcitrat in Pulverform." Ist das dieselbe, was man auch im Bad verwenden kann? Wie viel davon nimmst Du ein? Und es ist mir neu, dass Pollenallergie etwas damit zu tun haben kann. Willst Du etwa damit sagen, dass man bei der Einnahme von Antihistamin Tabletten eventuell mehr oder weniger Magnesium als sonst zu sich nehmen sollte?

Ich kenne Magnesium als Badezusatz selber nicht.
Laut Internet verwendet man dafür Magnesiumchlorid, also eine andere Verbindung, ähnlich dem Speisesalz (Natriumchlorid).

Magnesiumcitrat ist das Salz der Zitronensäure.
Ergibt mit Schwarztee zusammen einen ganz passablen Zitronentee. :)
Ich nehme z.Zt. einen Messlöffel pro Tag, ca. 1,7 g; das enthält etwa 140 mg Magnesium.
Aber weiß der Henker, wieviel davon tatsächlich resorbiert wird.

Also was den Zusammenhang zwischen der Pollenallergie und der Muskelverkrampfung angeht, den konnte mir bisher kein Arzt richtig erklären. In der Fachliteratur kann man nachlesen, daß Histamin über den H1-Rezeptor auf die glatte Muskulatur wirkt, d.h. auf den Gefäßtonus, Darmmotilität, Drüsen, etc. Warum aber offenbar auch die Skelettmuskulatur betroffen ist, ist mir nicht klar.
Ich habe schon seit einem halben Jahrhundert diese Allergie und mein HNO-Arzt hatte damals noch nicht diese tollen Allergietests, die heute die Geldbeutel der Allergologen füllen. Der hat die Stärke des Heuschnupfens abgeschätzt, indem er die Verdickung des Kaumuskels ertastet hat.
Diesen Verkrampfungseffekt kennt man also schon länger, es gibt da aber noch sehr viel Forschungsbedarf.

Wie auch immer, ich habe mit Magnesium angefangen, als vor ca. 20 Jahren mein damaliges Antihistaminikum (Astemizol) verboten wurde und ich durch die Verkrampfungen so massive Rückenschmerzen bekam, daß ich manchmal kaum aus dem Bett kam.
Die Linderung durch Magnesium war meine Rettung.
Damals habe ich verschiedene Dosierungen ausprobiert und festgestellt, daß ich noch vor den bekannten Verdauungsproblemen häufig Kopfschmerzen bekommen habe.
Wenn ich wirksame Antihistaminika nehme, ist der Magnesiumbedarf eindeutig geringer.

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Re: Alles über Magnesiummangel

Beitragvon Tine2016 » Mo 2. Jul 2018, 21:56

Hallo Hedgehog,

ich habe mal nachgeschaut. Es ist Magnesiumoxid.

Schönen Abend noch. Tine.
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