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Instandsetzungsarbeiten

BeitragVerfasst: Mi 7. Dez 2016, 10:14
von Kunozerus
Hallo zusammen,

eine kurze Information zu meiner momentanen Schreibfaulheit: Seit dem Urlaub im September hatte ich so ein "Zwacken" in der rechten Schulter. Da ich zu der Zeit auch mal einen kleinen Sturz (über die Hundeleine :rot ) mit dem rechten Arm abgefangen hatte, dachte ich mir erstmal weiter nichts dabei, außerdem zwackt bei mir ja immer irgendwo irgendwas. :wink:
Ich bin also noch fröhlich Bogen schießen gegangen, wobei mich dieses Zwacken schon etwas störte, zumal es auch stärker wurde. Aber irgendwas ist ja immer, und ich will ja auch nicht wehleidig sein.

Wieder zu Hause ging ich wie gewohnt zur Physiotherapie, was allerdings in Sachen Schulter keine wesentliche Verbesserung brachte. Schleichend ging dann bald gar nichts mehr: schreiben, Rad fahren, das Hemd in die Hose stopfen, schlafen..., so dass ich dann doch mal zum Hausarzt ging. Der meinte auch, da sei was und schickte mich in die Röhre. Befund: teilweiser Sehnenabriss. Und da müsste man was machen. :gruebel

Also habe ich mir drei Schulterspezialisten aus dem Internet gesucht und bei zweien schon mal Termine gemacht, ich gehe ja nicht zu jedem! Schon der erste war der Glücksgriff - und wer mich ein wenig kennt, weiß, wie gespalten mein Verhältnis gerade zu Orthopäden ist! Untersuchung, Ultraschall, hmmhmm, oha..., Termin für die notwendige Operation.
Die war am letzten Freitag. Zitat des Arztes hinterher: "Die Sehnen in Ihrer Schulter sahen aus wie eine durchgescheuerte Socke!" :guck

Den OP-Bericht habe ich mir dann zu Hause angeguckt und übersetzt: ein Komplettabriss und zwei Teilabrisse an den Sehnen (mit Schraube und Garn wieder befestigt), Schleimbeutel entzündet, Gelenkinnenhaut entzündet (beides entfernt), Knochen vom Schulterdach abgetragen, damit mehr Platz ist, Knorpeldefekte geglättet...
Da hatte er gut zu tun!

Nach zwei Tagen durfte ich nach Hause, den Arm gut verpackt in einer Art Tragetasche, die ich nun mindestens sechs Wochen tragen muss, davon vier Wochen Tag und Nacht. Bis alles wieder gut ist, wird es mindestens ein halbes Jahr dauern, na, wunderbar! Momentan darf ich gar nichts, und das, was ich mit links machen kann, gefällt dem Handgelenk auch nicht unbedingt gut.

Zum Trost habe ich ich mir einen eReader gekauft, der mittlerweile schon glüht! :D

So siehts aus. Schulter ist doof, aber es ist ja für einen guten Zweck!

:winke

Re: Instandsetzungsarbeiten

BeitragVerfasst: Mi 7. Dez 2016, 12:55
von wolle
Hallo Caro,

Du übertriffst ja wirklich alles, - kannst doch, wenn alles wieder gut ist, mal beginnen ein Buch darüber zu schreiben!

Ich wünsche Dir die beste Besserung,
und nicht am heißgelaufenen EBook-Reader noch die Hande verbrennen.

:winke Wolle :blumen

Re: Instandsetzungsarbeiten

BeitragVerfasst: Mi 7. Dez 2016, 14:01
von Lia
Huhu Caro,

nun hast Du es wenigstens rum. Dein Titel "Instandsetzungsarbeiten" ist wieder mal genial.
Ich wünsche Dir ne gute, schnelle Heilung.
Fürchte, Du darfst auch längere Zeit Deinen Job nicht machen. Oder nur per sprechen....Theoriekurse
"Lasst uns drüber reden" :) oder so.

Wenigstens hast Du es so schön kalt, wie Du es im Winter gerne hast! Hier ein Winterblumenfoto für Dich!
20161204_120154 - Kopie.jpg


Liebe Grüße

Lia...
die heute in der neuen Hausarztpraxis Blut abnehmen war für die Eisenwerte. Bin beklebt mit drei Pflasterchen, weil das Blut partout nicht ins Röhrchen wollte.
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Die Frau des Arztes macht die Blutentnahmen und war sehr interessiert, ich wäre die erste Patientin mit Hämochromatose. Die Gelegenheit hab ich mir nicht entgehen lassen und ein bischen erzählt, wie viele unerkannte Leute es gibt und wann man als Hausarzt an Hämochromatose denken kann. Diese Praxis ist eh toll, aber das Interesse fand ich heute richtig klasse! :D