Eisenstoffwechsel nach Infektionen

Hier könnt Ihr Euch vorstellen und etwas von Euch erzählen z.B. ob Ihr Betroffene, Angehörige seid oder einfach so interessiert seid, etwas über Hämochromatose zu erfahren.
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Eini
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Eisenstoffwechsel nach Infektionen

Beitrag von Eini »

Guten Tag zusammen, ich habe mich hier im Forum registrieren lassen, um ein paar Fragen für meinen Sohn zu klären, dessen Eisenstoffwechsel Fragen aufwirft:
21 Jahre, Frühjahr 2025 knappe Woche hochfiebriger Infekt mit extremen Kopfschmerzen, Frühsommer EBV-Infektion, Mitte Juli FSME als Impfversager (war korrekt und vollständig geimpft seit 2016), Spätsommer immer schlapper, diverse Untersuchungen im Verlauf der letzten Monate. Inzwischen weitgehend liegend. Mir fiel auf, dass seine Eisenstoffwechselparameter eine einheitliche Tendenz zeigen:
Ferritin steigt von 57 (2023, da war er noch gesund, Leistungssportler!), über 135 (Herbst 2025) auf 195 (April 2026).
Transferrinsättigung steigt von 47 (2023) über 55 auf 59 %.
Transferrin sinkt, von 228 über 211 auf 194.
Ferritinindex nur aktuell gemessen: 1,2
Crp immer sehr gut.
Lösliche Transferrinrezeptor nur aktuell gemessen: 2,86
Eisen im Serum 152, 164, 161
HB 15,1, 15,7, 15,7
Hfe Test negativ.
Fatigue seit vielen Monaten. Nach Abgabe von Blut (und ausgleichend NaCl Infusion) durch die vielen Röhrchen beim Arzt ein paar Tage deutlich besser, jetzt wieder sehr schlecht.
Auch wenn diese Eisenüberladung ja mathematisch entsteht durchs sinkende Transferrin, ist es doch eins große Belastung für den Körper, oder?? Wo könnte man ansetzen? Was tun?
Im PCR Test wurden jetzt noch EBV Partikel nachgewiesen, 220 IU.
Liebe Grüße, Eini
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Manes
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Re: Eisenstoffwechsel nach Infektionen

Beitrag von Manes »

Hallo Eini,

willkommen hier im Forum.

Außerhalb des Eisenstoffwechsels: FSME Impfung mit Encepur sollte alle 3 bis 5 Jahre aufgefrischt werden, nach meinem Infostand. Das müsste ich aber nochmal genau nachlesen.

So wie Du es schreibst, bin ich auch weniger in der Eisengeschichte bei Deinem Sohn unterwegs als in den Nachwehen der FSME Geschichte.
Oder, es ist noch ganz was anderes dabei.

LG

Manni
"Sie waren Menschen wie wir. Aber wenn wir in der Stille an den Kreuzen stehen, vernehmen wir ihre gefasst gewordenen Stimmen: Sorgt ihr, die ihr noch im Leben steht, dass Friede bleibe, Friede den Menschen, Friede den Völkern.“ Theodor Heuss, Bundespräsident am 17.08.1952 zur Einweihung des Ehrenfriedhofes Hürtgen.
Eini
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Re: Eisenstoffwechsel nach Infektionen

Beitrag von Eini »

Hallo Manni, die Auffrischungsimpfung war gemäß Impfschema. Alles korrekt.
Aber was ist mit den Eisenwerten? Kann ein Sättigungswert, auch wenn das Ferritin noch nicht sooo hoch ist, so exorbitant müde machen? LG, Eini
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Manes
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Re: Eisenstoffwechsel nach Infektionen

Beitrag von Manes »

Hallo Eini,

ich persönlich finde die Eisenparameter jetzt nicht so auffällig. Wenn man mit dem Leistungssport aufhört, dann passiert ja auch einiges im Körper.
Auf Deine spezielle Frage würde ich eher mit nein antworten.

So ganz nebenbei, die größten Blutentnahmeröhrchen, die ich kenne ziehen 8ml Blut aus dem Menschen heraus, z.T nur 2ml. Damit lässt sich zwar theoretisch ein kleiner Aderlaß durchführen, da braucht's aber dann ordentlich was an Röhrchen.

Ich laufe da im Kopf immer noch eher mit Nachwehen der FSME Geschichte herum.
Fatique tritt lt Uni Mainz offensichtlich bei jungen Menschen deutlich häufiger auf als Nachwehen einer FSME Infektion, das auch über einen langen Zeitraum ( https://innere-medizin.universimed.com/ ... me-2291994 )

Ich persönlich würde mich darauf konzentrieren. Das ganze in Kombination mit einer Testung auf Borreliose. Somit wärest Du nach meiner Meinung hier in diesem Forum hier auch an der falschen Adresse.

ABER:
1. Warte mal ab, ob sich noch jemand mit etwas anderem meldet
2. Ich bin kein studierter Mediziner (Eher Spezialist für Notfallmedizin) und gebe nur meine persönliche Meinung wieder.

LG

Manni
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